Band 
Adrastea I.
Seite
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im Nord.

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E. Welchen Meeren, (den Bothnischen Meer-busen abgerechnet) gebietet Rußland natürlich?Dem schwarzen, wie dem weißen und Eis-meere, der kaspi sehen See, dem Meer zwi-schen Asien und Amerika — In Ansehung desHandels, der Aus - und Einfurt, welch ein unge-heurer Weltstrich von Meeren! Bemerken wir nun,daß in den ältesten Zeiten ein so großer Handel,von den Küsten sowohl als aus dem Herzen Asienshinaus, über das schwarze und kaspischeMeer durch Taurien und die Tatarey durch Ruß-lands Ströme und Lander ging; bemerken wir, daßRußland die Schlüssel zu den Dardanellen, zu Kon-stantinopel und dem Archipelagus in seinen Hankenhabe, daß auf so verschiedenen Wegen die SchatzeAsiens und Amcrika's ihm friedlich offen stehen; be-merken wir, wie unzugänglich-gesichert es von seinerEuropäischen Seite ist —

D. Petersburg gesichert?

E. Du vergissest, daß wir Peters Eroberung,

den Bothnischen Meerbusen vergessen sollten. Zumleichtern Anblick der Sache (denn über das Vergan-gene zu reden ist eben so langweilig, als widrig)denke dir, daß wir nach einigen Jahrhunderten wie-derkämen. Rußlano hatte seinen Mittelpunkt amschwarzen Meer gefunden; seine Asiatischen sowohlals Europäischen Provinzen hätte es fruchtbar, nutz-bar, urbar gemacht, und alle seine Völker, jedesnach seinem MaaS, in seinen Sitten kultiviret.Aus dem unzugänglichen Herzen Asiens wäre dieAorta aller Handelsvege geöffnet: die OsmannischePforte wäre nicht wehr; das mittelländische MeerHerders Werke z. Phil. u. Gesch, IX. P 1.