Band 
Adrastea I.
Seite
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333 V. D i e G r o ß e n

wäre, waS es seyn sollte, in allen seinen Küstenund Hafen ein Freyhafen der Welt, das Mittelmeeraller Nationen des östlichen Welthandels, welch einungeheures, reiches, mächtiges, arbeitsames, Ge-wcrbevvlles Reich wäre Rußland! Dabey Europaeben so unschädlich, als unzugänglich. Der unbc-lohnten Mühe wäre es entnommen, sich in des klei-nen westlichen Europa kleinste Handel zu mischen;Völker, deren es für sich so sehr bedarf,, und danngewiß besser anwendet, über seine Grenzen, Euro-päischer Lracasscrien wegen, hinaus zu spenden, da-mit sie an den Alpen begraben, in Rußland niewieder aufstehen mögen *). In seiner prächtigenMitte zwischen Europa und Asien geböte es derWelt friedlich.

D. Und die an der Ostsee eroberten Provin-zen ?

E. Die schwächste und entbehrlichste SeiteRußlands — über die walten Umstände, Gesinnun-gen , Bündnisse, Verträge, endlich das mächtigeSchicksal. Doch genug, von diesem prächtigen Luft-bilde eines Reichs, wie es nach einigen Jahrhunder-ten seyn, vielleicht auch nicht seyn wird. Die Zeitführt ihre Entwürfe auf ihre Weise aus, der nie-mand vorgreifen darf; der bestehenden Eonvenienzder Dinge indeß , also Naturablheilungen und Na-turgrenzen muß sich zuletzt Alles fügen. Blicke noch

) Es war vormals der Glaube grneixer Muffen,daß, wenn sie auswärts stürben, ie in Rußlandwieder erstünden.