Band 
Adrastea I.
Seite
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492 VI. Wissenschaftliche Ereignisse u. Charaktere

und Ziel zu führen; das zarte Geschäft wirdbald Müßiggang der Gedanken, langwei-liges Spiel, Wahnsinn. Sie winkt uns zu,keiner Imagination einen unbeg ranzten Raumzu geben, auch die reinsten Ideen des Wahre»und Schönen dergestalt nicht in Bilder zu kleiden,als ob diese die Wahrheit selbst wären; bey der red-lichsten Gesinnung wird durch sie der SelbstbctrogNe,ein Wahnsinniger, ein Verführer. Endlich zeigt sieuns, daß dek ganze Reichthum wissenschaftlicher Kennt-nisse , zumal wenn. diese den Geist ermattet haben,Nicht vor dem Truge bewahre, wenn diesen das un-gesättigte Herz begehret. . Offenbar war SwedenborgsFehler, daß er, ermüdet von wissenschaftlichem undStaats-Unfug' die Kette der Natur, die irdische Oe-koNomie verließ, und sich geistig isölirte. Sei-nen starken Organen war damit Raum gegeben; erschuf sich die Welt, die er in Gesetzen der mecha-nisch-animalischen Natur gefunden hatte, und sonstnirgend fand, moralisch-geistiger Weise in himmli-schen Träumen.

Warnend ist auch für die Metaphysik dies Bey-spiel : denn treibt unser neuer Idealismus mit seinerPhantasie nicht auch dergleichen, sogar bloße Buch-staben - Spiele ? Hat das vcrwicheNe JahrhundertNicht eine Reihe Geisterseher hervorgebracht? die,in Ansehung einet konstabilirten HarmonieSwedenborg bey weitem nicht an die Seite zu setzenwären.

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