des vergangenen Jahrhunderts.
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Himmel und Holle.
Zum Theil nach Sw i ft.
Fragt Ihr, wo Hölft und Himmel sey?
Uns wohnen beyde in und bey.
Ist Hölle der Verdammten Stelle,
So, wo V er d am mte sind, ist HLlle.
Verdammte Dichter und Kritiker,
Verdammte Närh' und Politiker,
Verdammte Tyrannen, verdammte Schmeichler,Verdammte Juristen, Pfaffen und Heuchler,Verdammte kurz, in Stand' und Amt,
Wer h ö l l i s c h lebet, ist v e r d a m m t.
Doch auch ein Himmel ist auf Erden;
Durch Menschen soll er Menschen werden.
Wo Macht mit Weisheit still regiert,
Und Billigkeit den Scepter führt,
Wo Anmuth, Lieb' und Eintracht wohnen —Ach nicht mit fern' erborgten KronenMit Himmelsfrieben lohnen sieMit Paradiesen spät und früh.
Wo in der Noth dem Freund' ein FreundAls Engel? — Nein, als Mensch erscheint,
Der auch verborg neu Kummer sieht,
Ihn sanft zu tilgen, froh bemüht!
Wer stumme Seufzer geistig hört,
Und fernem Unmuth milde wehrt,
Wer unsichtbar mit Anmuth lindert,
Und wie ein Schutzgott Böses hindert —
Herders Werke z. Phil. u.Gesch.IX. J i Tratte» l.