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der Humanität.
Geschäften betrage dich als einer, der Vernunft hat,großmüthig und frei. Gegen Menschen aber, alsgegen vernünftige Wesen, betrage dich mit gemein-schaftlich.r, geselliger Vernunft."
„Die Menschen sind um einander willen da.Belehre sie also, oder ertrage sie."
„Fange endlich einmal an ein Mensch zu seyn;hüte dich aber eben so wohl, den Menschen zuschmeicheln, alS über sie zu zürnen. Beides ist wi-der die Pflicht der Gesellschaft; beides ist schädlich."
„Welche Macht und Würde hat der Mensch!Nichts zu thun, als was die Gottheit selbst billigenwürde; und alles aufzunehmen, was ihm Gott an-weiset^"
„Mensch! Du wärest in diesem großen StaateGottes ein Mitbürger; was kümmert es dich, daßdu es nur fünf Jahre lang wärest? WaS nachGesetzen geschieht, thut Niemanden unrecht. Wasist denn Schreckliches darin, daß dich nicht ein Ty-rann, noch ein ungerechter Richter sondern die Na-tur wegruft, die dich in diesen Staat einführte?eben wie den Schauspieler, den der Prätor düng,der Prätor auch von der Schaubühne entlaßt. —„Aber die fünf Acte deß Stücks sind von mir nochnicht geendet; sondern nur drei. „Wohl! Im Le-ben sind drei Acte auch ein Stück. Was ein Gan-zes seyn soll, bestimmet der, der einst Eompositeur,jetzt Auflöser des Spiels ist. Du bist keins vonbeiden. Geh' also zufrieden fort; auch Er entläßtdich zufrieden."
— So spricht Mark-Antonin auf allen Blat-tern. Wir wollen nicht sagen: „Heiliger bitte fürHerders Werke z. Phil. u. Gesch. XI. B III.