der Humanität.
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Können Sie sich z. B. verworrenere Zeiten alsdie Zeiten der Ligue und der ReligionSgah-rungen in Frankreich denken? Und siehe, nebstvielen andern hellen und aufrichtigen Geistern erschienund schrieb in ihnen der Präsident de Thon seineGeschichte. Wollen Sie bei dem langen Werk ineinem kürzern Inbegriff bemerken, wie hoch er sichüber Wahn'und Vorurtheile seines Standes, seinerGeburt, seines Landes, seiner Secte, seiner Zeithinwcgschwang: so lesen Sie nur die Stellen, dievon der spanischen Inquisition weggestrichen wurden,die Lasterschristen, dieScioppius undMachaultgegen ihn schrieben, und seine linde Antwort dage-gen im Gedicht an die Nac hwel t, kosteritsti *).Er, der den größeren Sieg erkämpft hatte, vornWahne frei zu seyn, erhielt auch den viel leichteren,den Verläumdungen, den Verfolgungen des WahnSsich klug zu entziehen oder beherzt entgegen zu treten.Davon sind seine Briefe, davon die von ihm selbstüber sein Leben gegebene Rechenschaft Zeuge. HörenSie die wahre Dedikation seiner Geschichte, seinGebeth an die Wahrheit.
*) Alles dies findet man im 7ten Theil der LonbnerAusgabe von Thuans Geschichte beisammen.Auch die cominenrarios lie viva sna , in denennebst andern das Gedicht kosteritati vorkommt.Die hier frei übersetzte Ode Veritati steht l'om. I.voran seiner Geschichte. In G r u t e r s äeliviirkoeiar. vallor. fehlen Thuans best« Stücke,gänzlich.