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Briefe zu Beförderung
Der Wahrheit. -
Des Himmels Tochter, freundliche Wahrheit Du,Der Erde Schreckbitd, strafende Wahrheit Du,Wo bist du hingeflohn, o Göttin ?
Du der Unschuldigen letzte Zuflucht!
Wohin ich wende meinen «rspähnden Blick,
Wohin ich richt« meinen verirrten Tritt»
Dich sind' ich nirgend. Blindes Dunkel,Trügender Wahn hat die Welt umfangen.
Doch wenn du von uns, von dem unseligenBersolgcriand« zürnend die Flügel schwangst»
Und Dich mein Zutritt nicht erreichet,
Hörest Du mich in der Fern' auch gütig.
Du der Gemüther leuchtende Führen»
O Du, der Nebel holde Zerstreuerin,
Die, wann der Tritt uns fast ersinket,Mächtigen, hebenden Arm uns reichet.
Daß nie von banger, nichtiger Furcht betäubt.Daß nie von leerem blendenden Glanz verlockt,Die Seele sich und Den verliere,
Der auch in Irre der Menschen Weg lenkt.
Du, die nicht Scheu, nicht trüglich« Hoffnung kennt,Du, die nicht Haß erschüttert, noch eitle Gunst,Die der Berläumdung BubenpfeileFrei von des Redlichen Brust zurückwirft;
Den