Band 
Adrastea III.
Seite
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Briefe zp Beförderung

lststs gemgß ,^ren sie die Stände ungemein, machenhie Religion Basis der Reichsverfaffung, undsind dem Protestantismus nicht günstig. Dagegenenthalten sie von den unerlaßbaren Pflichten allerStände und des Regenten selbst alle die Grundsätze,lste wir in' F e n e l o n s v o r kr e ffl i chen Rath-sthlägen aN einen König finden. Wenn die-se vitt eigentlicher das Uvrs ci'or sind, als was ge-wöhnlich den Namen führet: so kann man die Auf-sätze des Dauphins ohne Schmeichelei dem Buch desMarc-Aurels an die Seite setzen, nicht als dasWerk eines Mannes, sondern als die Vorübung ei-nes Jünglings; nicht als System, sondern nachZweck und Absicht.

Und wie er schrieb, so handelte der königlicheJüngling. Sobald er, welches ihm sehr schwerward, das Zutrauen Ludwigs gewann, veranlaffeieer Berichte aus allen Provinzen desLandes nach Punkten, die er selbst aufgesetzt hat-te, die allenthalben ins Einzelne gingen und zeig-ten, daß der Kronerbe alle Bedrücknisse des Reichsin allen Ständen claffenweife kannte. Als Feldherrhatte er im Kriege sie kennen gelernt, und er besaßgerade den eisernen Fleiß, die unerschütterliche Ste-tigkeit des Willens, diesen Uebeln auf den Grund zukommen und ihnen einmal, wenigstens theilweise,abzuhelfen.

Die Berichte liefen ein, zwei und vierzigBände in Folio; und die Beschwerden, die Man-'gel und Mißbrauche überstiegen den Begriff des Re-dacteurs , des bekannten Grafen Boulainvil-liers so weit, daß er sie sich dem Prinzen nicht