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/der Humanität.
Gerden einen Deutschen Commentator des Tacitpsnennte, der Jenem an der Seite zu stehen wohlwerth, aber desto unbekannter, desto eingeschätzter ist?Die bloßen Grammatiker haben von feinen Anmer-kungen über diesen Römer sehr zurücksetzend gcspro,chen; sie sind aber voll Kenntniß der Geschichte, vollLebens- und Geschäftserfahrung, dabey mit so Deut-scher Treue und Biederkeit, vor mehr als hundertZähren geschrieben, daß sie für uns endlich doch. einlehrreiches Buch werden könnten. Es sind die soge-nannten politischen Anmerkungen über Ta-litus vom Mömpelgardschen Gehcimenrath Forfk-ner *).
Mofer hat sich um diesen Mann verdient ge-macht, daß er seine Lebevsgeschichtc, so gut er siehaben konnte, in sein patriotisches Archivaufnahm. Eine Reihe Briefe desselben kennen Sieaus einer andern nützlichen Sammlung **) Wie?wenn Jemand, jedoch mit Auswahl und Zusammen-stellung, Forst ners Gedanken über Tacilus über,setzte, und Friedrich Earl Maser sie auchnur mit Wenigem commentirte; so käme dieser Reich-thum bescheidener, geprüfter Gedanken doch einiger-maßen in Umlauf.
Ueberhaupt warum liegen die Betrachtungen ver-dienter Deutscher Staatsmänner voriger Zeiten bey
*> lldeisroph. k'orstireri nvtae poliricae aäL. chsoituru. Lrtzent. 1650.
") le Bret» Magazin zur Geschichte.
A- d. H.