Band 
Adrastea III.
Seite
123
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der Humanität.

Höhe übertraf er alle seine Unterthanen; er warganz roth, da doch die Reger sonsten die schwarzeFarbe vor die schönste halten; sein Körper warmager und beinahe einem Schwarzen ähnlich, derdie Schwindsucht hat; seine Hände und Füße wa-ren doppelt so lang, als sie nach dem Verhältnißseines Körpers seyn sollten. Unsre Gesandten ver-sicherten, daß sie ihn nicht ohne Granen ansehenkönnten, und dieses hielten die Schwarzen für einegroße und vornehme Eigenschaft, für die man Ehr-erbietung haben müsse."

Oppoccu giebt außen vor seinem Hause, un-ter einem großen, von Gold verfertigten und mitZweigen und Blättern versehenen Baum Audienzoder Gehör. Sein Thron besteht aus einem Gold-klumpen, den acht Männer aus- und eintragenmüssen; sie binden ein Lau um denselben, undstecken ihre Stangen dadurch. Er bedient sich zu-gleich eines gvldnen Beckens, in welches er seineFuße setzt. Seine Bedienten müssen ihm täglichzweimal seinen ganzen Körper beschmiere», und den-selben, so wie die Haare, mit Goldstaub pudern.Alsdenn ertheilt er Audienz. Man wird auf eineAudienz dieser Art begierig seyn; hier ist sie: * *)

„Der Gesandte der dänischen Handelsgesellschaft,Noy, hatte dem Oppoccu durch einen Akkräer(Leibsklaven) melden lassen: er möchte gerne nach

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*) Römer S. 1K6.