Band 
Adrastea III.
Seite
124
JPEG-Download
 

-124 Briefe zu Beförderung

Hause und zu seinem Blanken reisen, weil derselbeäst zornig auf ihn seyn möchte, wenn er sich län-ger in Assi ante aufhielte; wenn es nun demKönige gefällig wäre, so wollte er den folgendenMorgen Abschied nehmen. Oppoccu ließ ihmantworten, er könnte sich einsinden. Nachdem nunNoy am erwähnten Morgen um 7 Uhr in deninnersten Hof der Wohnung des Königs geführtworden, ward er den Oppoccu ansichtig, derbereits in seinem vollen Staate war. Er hattenemlich seine mit Talg beschmierte Haut und Haaremit einigen Pfunden feinen Staubgoldes pudernlassen. Er redete den Noy an, und das Gesprächwar folgenden Inhalts:

Oppoccu. Herr Junge! bist des von demKabuleer, dem ich befohlen, dich und deine Leutezu beherbergen, wohl aufgenommen und tractirtworden?

N 0 ». O ja, Herr König! es hat mir undden Meinigen nichts gefehlct.

Oppoccu.« Herr Junge! du hast dich nursechs Wochen hier aufgehalten; ich kann dich wohlleiden, und wollte wünschen, du könntest nochlanger hier bleiben, um mehr von meiner Größeund Hoheit zu sehen, damit du im Stande wärest,deinen blanken Herren eine Beschreibung davon zumachen. Hast du meines gleichen gesehen?

Noy. Herr König! niemals, und deinesgleichen ist in der Welt nicht zu finden.

Oppoccu. Nein, du hast recht, und