der Humanität.
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« Wenn ich Einen Mann unsrer Nation, (dennwarum sollte man Böhmen und Mahren nicht zuDeutschland rechnen ?) mit dem guten St. Pierrevergleichen möchte: so wäre es Eomenius; unddies gewiß nicht zu seinem Nachtheil. St. Pierrehat durch seine Schriften, die, als sie erschienen, we-nige lasen, Mehrere ungelesen verlachten, Andre auf«ine schale Art widerlegten, ja deren offenbarste Wahr-heit ihm sogar Verdruß zuzog, in der Folge mehrGutes gewirkt, als manche blendende Schriftstellerseines Zeitalters, die ihn aus der Akademie verwie-sen. Seine Traume von einem ewigen Frieden,von einer besseren Verwaltung der Staaten, voneiner größeren Nutzbarkeit des geistlichen Standes,von einer gewissenhaftem Pflege der Menschheit,selbst seine politischen Weissagungen, können nichtimmer Träume eines honetten Mannesbleiben, wie sie damals ein duldender Minister Nann-te. Wenn St. Pierre wieder aufstünde, und gel-wahr würde, daß nicht blos, (wie d'A IeMbect mthnt,)das Wort kienkaisancö und ßloriolu von ihtn itrder Sprache seiner Nation geblieben, sondern daßseine Grundsätze, seine Wünsche, seine Hoffnungestgewissermaaßen der Geist aller Guten und Würdigestin Europa worden sind; der kalte, trockene Manstwürde dabei nicht gleichgültig bleiben. Wahrschein-lich würde er gelassen sagen! ,,Die Zeit ist schnelleirfortgeschritten, als ich eS ihr zutraute."
Unser St. Pierre, CoMenius, hat rittr«ndere Gestalt. Er wurde zwar auch in einem La-byrinth von Weissagungen irre geführt, (weiches ihmzuletzt sehr leid that;) diese hatten auch eint vftlrohere Gestalt , als der politische. Oalcul des StHerders Werke z. Phil. u. Gesch. XI, I -4-lr«etea,IH.