tZst - Briefe zu Beförderung
lenfalls die Noth verließ; so wahrscheinlich auchEvmenius. Er schrieb eine Eonsultgtion,(ich weiß nicht, ob er sie umhergesandt habe) die so-gar erst dreyßig Jahre nach seinem Tode gedrucktward *>. Da sie wenige Bogen enthalt, wünschteich, daß sie übersetzt erschiene, wenn auch nur zumZeichen, wie anders man damals über die Verbesse-rung der Dinge schrieb, als man jetzt zu schreibengewohnt ist. Fromme Wünsche der Art fliegen nichtin den Mond; sie blieben auf der Erde, und wer-den zu ihrer Zeit in Thaten sichtbar. Es schwebennach Ariosto'L schöner Dichtung immerdar einigeSchwane über dem Fluß der Vergessenheit; einigewürdige Namen erhäschen sie, ehe diese hiyeinsinkcn,und schwingen sich mit ihnen zum Tempel des An-denkens empor.
Ich lege Ihnen einen Aufsatz bei, der mir na-menlos zukam; theilen Sie ihn unsern Freundenmit. Er ist nicht mit Comenischem Geist geschrie-ben ; es läßt sich aber -Manches darüber sagen.
Oamonii kirr. sraerum Lvdemorunr r Stzoe»äit Lj,?an-> herein, ätz rerum humLnsr, er»«»-äatione, echich. Laäätzws Htzlatz 1702. Rie-ger in seiner Geschichte der Böhmischen Bruderführt an, daß in der WaisenhauShibliothek zu Hallenoch mehrere Handschriften von Cvmenius seyn sol-len wären nicht einige davon für unsre politisch-pjdagogische Zeiten des Drucks werth?
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