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Briefe zu Beförderung
„Die besoldeten Volkslehrer sind zu dieser Er-ziehung die zugeordneten Räthe der Lanvesbcfitzer.» Dieser ehrwürdige Stand denkt jetzt allgemein über
seine Bestimmung nach, und findet, daß dieselbenur dadurch auf die künftige Glückseligkeit wirkenkann < wenn er die gegenwärtige befördern hilft.Durch praktische Anweisungen aus der Natur - undSittenlehre, durch Anleitungeck in Gewerben undWirthschaftsangelegenheiten, worin derselbe auf dem. Lande ohnedies mit verflochten ist, werden dieseBvlkslekrer jetzt mehr ausrichten, als jemals durchunfruchtbare Dogmen zu bewirken ist. Warum ge-sellen sie sich nicht, diese unsre Volkslehrer, den^ Emgcborncn des Landes zur Hülfe?"
,,Heil Dir, Gerechter auf A. * *, der du mitdeinen Erbmenschen, wie mit Mitmenschen, einengesellschaftlichen Vertrag über gegenseitige Pflichtenerrichtetest! Leicht sei Dir dafür deine Erde! ZuDeinem Grabe sollten die Söhne des Landes undder Stadt wallfahrten, um gemeinnützige Gesinnun-gen, richtige Einsichten über ihr gemeinschaftlichesInteresse als Reliquien von da mitzubringen." —
Der Verfasser kehrt nach dieser menschenfreund-lichen Umsicht zu seiner geliebten Vaterstadt zurück.Die kleinere Menge in Städten, sagt «r, ist eherzu beleuchten, insonderheit in einer Handelsstadt,wo Freiheit und Duldung bald nothwendig werden.Hier war Anfangs der'öffentliche Unterricht ein Mo-nopol der Domherrn. Kaufleute, Feinde von allemZwange, entzogen sich auch diesem Lehrzwange, undschickten ihre Söhne nach einer auswärtigen Schule,die damals wegen einer bessern Lehrmethode berühmt