Band 
Adrastea III.
Seite
229
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der Humanität. rrg

„Etwas, was Leßing gesagt hat,

geriethen, worinn so stark die Wahrheit gesagt wird,daß das Gute in der bürgerlichen Gesellschaft nichtbefohlen, sondern nur aus freiem aufgeklartem Wil-len entstehen kann. Wie viel große Bande mußtenwir durchblättern, ehe wir auf die

Ueber die Einsamkeit

kamen. Diese flößen Geschmack an häuslichen Freu-,den ein, erregen Widerwillen gegen Geist - und Zeit-verderbende Zerstreuungen, gegen müßige Beschäfti-gungen u. f.

„Wirkungen vom Bücherlesen waren nicht soselten, wie noch weniger gedrucktes Papier zu unskam. Damals waren hier von Zeit zu Zeit hnr-schende Werke. Pamela, Elarissa, Gran'°dison folgten sich in der Regierung, und theiltendiese mit keinen andern Romanen. Auch wurdensie nicht für Romane gehalten, sondern täuschtenlehrreich das noch treuherzige Publikum. Dieser gu-te Glaube an die Existenz vollkommener Muster ist,zum Schgden der Nacheiferung, durch die nachhin-gen vielen Earcicaturen verlohnn gegangen, so daßsich ein Romanheld in dem zur Wirkung nöthigenCredit seiner Existens kaum noch erhalten mag. AlSunsre HauSvätcr nur noch den Alten Sirach vor-zulesen hatten, leiteten seine weisen Lehren Jugendund Alter. Als unsre Töchter nur noch den^ from-men Gellert lasen, wußten sie seine Moral aus-wendig. Eine Geschichte der Lectür hängt mit derGeschichte der Sitten sehr zusammen." —