242 Briefe zu Beförderung
Der Methode zu Errichtung dieses Werks, derdeßkalb fortwährenden Commission, auch dem Ver-fasser der Annalen der Preußischen Ge-setzgebung, (der sich gegen den Satz: „daßGerechtigkeit der Fürsten wohl nur Gnade seynmöchte" freimüthig erklärte,) wird bescheiden ihr Lobertheilet.
Auf einer Reise in Chursachsen kommt zwischenden Reisenden die Frage vor, „ob in diesem betrieb-samen Lande ein Perikles bei der Verwaltunggemeinnütziger seyn würde, als jetzt ein Aristi-des?" Und in Leipzig wird das Lob des Man-nes sehr edel bemerket, der „bei allem, was in die-ser eleganten Bürgerstadt der Verfasser Schönes sah,Kirche, Bibliothek, Conzertsaal, Promenade u. f.* immer als der genannt wurde, der alles dies ange-legt und verschönert habe." Die Einfachheit undEleganz in seinem Hause, (Lesers dabei unver-gessen) wird anständig beschrieben, mit dem Ge-schmack und der Würde eines andern Mannes vondiesem Stande, den der Verfasser in Königsbergwiederfand, parallelisiret, und hinzugefügt: „ichweiß nicht, oder vielmehr ich weiß es, warum ichmich durch das, was ich so uncmpsindsam beschrei-be, so gerührt fühle. Wabrlich, eS ist nicht Neid,es ^ist Freude über die glückliche Lage dieser würdi-gen Männer. Sollte denn ein geschmackvoller be-scheidner Lebensgenuß, sollte ein sorgenfreies Altereine zu große Belobnung der Wachen für denWohlstand und UM für die Annehmlichkeiten desLebens seiner Mitbürger seyn?" —
Auf seiner Rückreise durch Pommern und dasvormalige Polnische Gebieth, in Preußen, war eS