der Humanität. 248
dem Verfasser erfreulich, zu erfahren, wie auch hierHumanität seit seiner ersten Reise vor vierziq Jah-ren zugenommen hatte: „drnn, sagt er, für Be-zahlung freundliche Begegnung und Sicherheit er-halten, ist der Wohlgeruch der blühenden Europäi-schen Humanität. Wenn nur in dieser beruhigen-den Hypothese des beständigen Fortschreitens die wil-den Auftritte bei einem durch Klima und Künste hu-manisiclen Volke jetzt nicht einen so schrecklichenKnoten schürzten." — Auch dieser Knote wird sichläsen, guter Wandrer, und gewiß, (wenn auch nurwarnend und belehrend,) zum Fortschritt des Gan-zen: denn ein so großer, so unterstützter Versuchist in unsrer bekannten Vvlkergeschichte noch nie ge-macht worden. Ueberdcm ist das Ziel, wornach wirzu streben haben, nicht bloße Behaglichkeit auf We-gen oder daheim, wie sehr diese auch wohlthut; dasZiel liegt weiter, Häher hinauf. Der Strom derDinge fließet auch hier nicht gerade; er reißt ab,seht an, dringt aber doch weiter.
„Naher der ungekünstelten Humanität in un-serm Norden, wo sie nicht in Treibhäusern aufblü-het," nahm der Verfasser noch einen Umweg, dener mit einem „Friede mit dem Manne" schließet.
Und auch Friede von mir dem Manne! Dennzu lange habe ich die Thcilnehmung verborgen, dieich beim Auszuge dieser Bonhommien am Ver-fasser sowohl, als an seiner Stadt, und mehrerendabei bemerkten Personen herzlich genommen habe.So an den Letzten, denen er Friede im Grabe,oder in ihrer Ruhe wünschet; so an ihm selbst,der in seiner geliebten Dunkelheit endigen wolltc-
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