der Hum anität.
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für jede Sprache, für jede Literatur mißgebildeteSchiefheit und Unsorm, bringt zu unsern Schriftstel-lern eine Grundlage von Pedanterei, die ein wahrerAntipode von aller Delikateste des wahren französi-schen Geschmacks ist.^ Oder sie bringen einen Leicht-sinn zu ihnen, der nur den Namen de^ schlechtesten,eines falschen französischen Geschmacks verdienet.Wissen sie nur einmal, was es sey, gute Schrift-steller lesen l Wissen sie, daß es nicht zu viel ist,sie zehn, zwanzig , dreyßig mal mit Geschmack, mitFleiß und Anstrengung lesen, um sie zu verdauen,um ihren Inhalt in Blut und Saft zu verwandeln ?Nichts weniger, als dieses. Eine einmalige flüchtigeLeclure, und wessen ? einer kleinen Zahl von Wer-ken, die den meisten Ruf, die man sich rühmen will,gelesen zu haben; ein Zwanzig vielleicht, von denenihnen nichts blieb, selbst die bekanntsten Anspielun-gen nicht, die in der Gesellschaft oder in den Schrift-stellern vorkommen *). Endlich nur neue Bücher,nur Zeitschriften! "
„In Frankreich unterscheidet man gute undschlechte Bücher; man tadelt den falschen Geschmackund seufzet über den Verfall der Wissenschaft, indeß^in'Deutschland die Verfechter der französischen Lite-ratur weit entfernt sind, so et»vns auch nur zu ver-muthen. .Leute von Geschmack wissen eö und schwei-gen , man schwimmt nicht gern gegen den Strom.
Bleie große Liebhaber der französischen Lerture wnßch ien nicht wer Ootln sey, und verwandelten ihöisehr gelehrt in t'-irin. '