der Humanität.
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>- 'in ganz Europa, englische Werke sucht und liefet,
ch da hingegen England sowohl als ganz Europa um
deutsche Werke sehr unbekümmert ist. Gegen diesen.Beweis laßt sich nichts einwenden; die deutsche Na-tion giebt hier ihre Stimme wider sich selbst. —* Uebrigens bin ich weit entfernt zu glauben, daß eS
^ zwischen den Nationen wesentliche Verschiedenheit,
. unabhängig von ihrer Geisteskultur gebe. Der Deut-
sche wird Delikatesse zeigen, wie der Franzose, Tief»^ sinn und Erhabenheit wie der Engländer, wenn er
auf dem rechten Wege seyn wird; er ist aber nochnicht darauf. Und die Ursache davon liegt, wie ich^ glaube, in seiner Leidenschaft nicht für die französi-
sche allein, sondern für jede Sprache, sobald sie nuri nicht die seinige ist. Nur in dieser falschen und
^ schiefen Neigung liegt es. Seine Sprache ist jede-
Ausdrucks empfänglich; warum bauet er sie nichtan, wie er sollte? Meinckhalb lerne er auch Fran-zösisch ; nur auf eine Art, die ihm Ehre bringeund nicht gar lächerlich macht. Er halte sich in ihran die unstcrblichen'Werke, die den Ruhm Frank-reichs ausmachen- und nähre sich in ihnen mit Ge-schmack. Geistige wie körperliche Nahrung, wenn siegedeihen soll, will gekoster, genossen werden. Manmuß zu ihr von einer Begierde, einem Hunger ge-trieben werden, der nicht erkünstelt, nicht der Appe-tit emer verdorbenen Gesundheit sey. Die deutscheNation, im Grund' eine Nativis von festem und edeln;sein fester Sinn aber baßl Frivolität, so wie einedler Sinn jedes Niederträchtigen Feind ist) um die-sen lobrnswürdigcn Eigenschaften treu zu bleibe»,lasse der ^Deutsche fortan und immer sowohl jenenichtswürdige falschschimmernd« französische Schöngei-