266 Briefe zu Beförderung
stecei, als jene unförmliche Plattheilen, "deren viel-jabcige Geltung chm gnugfam zeiget, in welchemIrrthum er sey, und mit welchem Uebel, von wcl»chem er nicht die geringste Ahnung hat, er behaftetgewesen." So weit Premontval*).
S4.
Eine viel tiefere Wunde hat uns die Galli-evmanie (Kranzvsen-Sucht müßte sie Deutschheißen) geschlagen, als der gute Premontval an-giebt. An seinem Ort konnte er nicht mehr sagen,und hatte gewiß schon zu viel gesagt.
Wenn Sprache d as Orga n u nsrc r See,lenkräftc, das Mittel unsrer innersten
*) Lange vor Prem vntvat*hatten Deutsche überdiesen Mißbrauch geklagt; eine Bibliothek von Be-schwerden der Dcu'.schen und Spöttereien der Aus.linder wäre hierüber anzuführen. Piecart, eineben so gescheiter als gelebrter Mann, (Odservat.liiztar. politio. Den III 6ap. 10 .) zeigt, wieanders Griechen und Römer über den Gebrauchfremder Sprachen in ihrem Vaterland« gedacht ha-ben Deßglcichen viele andre. 'Was hals oben allesdieses? Oens peregri'nunrii avilla at exterorurninoruin , >l»in 8« i ecloporit llarnnmant si-innlstrix ant roiinens, sagt Barclai in seinemtonn aniinarnm , sc. b.) wo er die Deutschenseiner Zeit in mehreren Zügen treffend schildert.