sZki Briefe zu Beförderung
Heil ihnen, wenn es einst die NationMit dankendem Ge'ühl begrüßet, bisEs allen Bölkern zum Gedeihen kommt! —
Wer diesen Aether des Verdienstes trinkt,
Wie schwinden ihm die Namen! Hoch ausgeht»
Läßt er die Sonn' auf eine halbe Welt,
Und regnet allen Rationen Heil. —
,,Mich wundert, daß du nicht die DruckereiDer Deutschen rühmest; sie sind stolz darauf!" —
Nicht stolz; nur dankbar. Giebt sie nicht dem WortAllgegenwart, Gemeinnutz, Ewigkeit?
An Zeilen bindet sie die Zeilen, knüpftGedanken an Gedanken, Fleiß an Fleiß;
Ein Genius der wachsenden Bernunft,
Das Band getrennter Seelen, sie» die SchriftDer Schriften, einigt aller Menschen HerzUnd Sinn und Geist; sie wehre der Barbarei,
Und spottet des Naturgesetzes, dasJedweden Einzelnen so bald begräbt.
In Schriften lebt von ihm der beßre Theil,
Durch sie unsterblich. —
Aber hör', o Freund,Das alles ist im NarionenruhmDas höchste nicht.
„Und gäb's ein Höheres?"
Ein Höchstes, «ätzende Verborgenheit.Wenn Dein Verdienst der leichte Nachbar DirEntwendet, und der reichere genießt;
Wenn bettelnd Du zu ihm hinwandern mußt,
Und flehen ihm, daß er Dein Gutes doch alsSeines nütze; wenn,Dein W-ib und Kind