Band 
Adrastea III.
Seite
298
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sZki Briefe zu Beförderung

Heil ihnen, wenn es einst die NationMit dankendem Ge'ühl begrüßet, bisEs allen Bölkern zum Gedeihen kommt! —

Wer diesen Aether des Verdienstes trinkt,

Wie schwinden ihm die Namen! Hoch ausgeht»

Läßt er die Sonn' auf eine halbe Welt,

Und regnet allen Rationen Heil. —

,,Mich wundert, daß du nicht die DruckereiDer Deutschen rühmest; sie sind stolz darauf!" —

Nicht stolz; nur dankbar. Giebt sie nicht dem WortAllgegenwart, Gemeinnutz, Ewigkeit?

An Zeilen bindet sie die Zeilen, knüpftGedanken an Gedanken, Fleiß an Fleiß;

Ein Genius der wachsenden Bernunft,

Das Band getrennter Seelen, sie» die SchriftDer Schriften, einigt aller Menschen HerzUnd Sinn und Geist; sie wehre der Barbarei,

Und spottet des Naturgesetzes, dasJedweden Einzelnen so bald begräbt.

In Schriften lebt von ihm der beßre Theil,

Durch sie unsterblich. —

Aber hör', o Freund,Das alles ist im NarionenruhmDas höchste nicht.

„Und gäb's ein Höheres?"

Ein Höchstes, «ätzende Verborgenheit.Wenn Dein Verdienst der leichte Nachbar DirEntwendet, und der reichere genießt;

Wenn bettelnd Du zu ihm hinwandern mußt,

Und flehen ihm, daß er Dein Gutes doch alsSeines nütze; wenn,Dein W-ib und Kind