der Humanität. 3§,
unter denen, die sich in die Sitten fremder Völker-schaften innig versetzt, auch Pages nannte. *)Man lese seine Gemählde vom Charakter mehrererNationen in Amerika, **) der Völker auf den Phi-lippinen , ***) und was er vom Betragen der Eu-ropäer gegen sie hie und da urtheilt; wie er sich derDcntact der Hin du's, der Araber, der Dru-se n u. f. auch durch Theilnahme an ihrer Lebens-weise gleichsam einzuverleiben suchte, ****) — Rei-sebeschreibunqen solcher Art, deren wir (Dank seyes der Menschheit!) viele haben, *****) erweiternden Gesichtskreis und vervielfältigen die Empfindungfür jede Situation unsrer Brüdcr. Ohne darüberein Wort zu verlieren, predigen sie Mitgefühl, Dul-
*) äs kages Vo^age sntonr än moiiäe, Lerne1788.
*») S. r?. 18 —6-.
S. 187—rt» 3 . i 5 b —igf>.
*—) 1. II.
*"") Unter vielen andern nenn« ich G. Förstersund le Baillants, vom letzten insonderheitseine neuere Reisen. Die Grundsätze, die in ih-nen herrschen, wie Menschen und Thiere zu be-trachten und zu behandeln sind» geben eine Ho-dopädie, die insonderheit den Engländern zumangeln scheinet. Ihre Urtheile über fremde Na-tionen verrathen immer den äivi5um r«to ardsLritannurn , wo nicht gar den monarchischenKaufmann! da ein Reisebeschreiber eigentlich keinausschließendes Vaterland haben müßte.