Band 
Adrastea III.
Seite
351
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der Humanität.

35t

Der H u n n e n f ü r s t.

Ein Hunnenfärst ward von Raubgierigen

Tataren oft befehdet. Jetzo federn

Die zum («'schenk von ihm sein bestes Pferd.

Die Feldherrn rufen; Krieg! — „Wie? sprach er, KriegUm eines Pferdes willen? Gebets hin!" —

Bald kamen wieder die Tataren, federndSein schönste» Weib. Die Feldherrn rufen: Kriegt,,Wie? sprach er, Krieg um einer Sklavin willen,

Die mir gehdrt; um ein Vergnügen, Krieg?

Gebt hin die Sklavin."

Und sie kamen wieder

Land federnd. „Was sie federn, hat so vielNicht zu bedeuten," sprach der Feldherrn Zelt.

„Nein! sprach der Fürst, so lang' «S mich nur galt»Mein Pferd, die Sklavin, gerne gab ichs hinDe« Volke« Blut zu schonen; doch mein Land,

DeS Staate» Eigenthum muß ich als FürstVerwalten, nicht verschenken. Auf! zur Schlacht!"

Sie stritten, siegten, schützeten .ihr Land;

Und im Triumph zurück kam Roß und Weil».

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