Band 
Adrastea III.
Seite
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»er Humanität.

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63.

Meine große Fried ensfr au hat nur EinenNamen: sie heißt allgemeine Billigkeit,Menschlichkeit, thätige Vernunft.

Ich habe ein sehr sinnreiches Manuscript gele-sen , in dem der Menschengeschichte folgende Sähezum Grunde lagen: i. Menschen sterben um Men-schen Platz zu machen. 2. Und da ihrer wenigersterben, als geboren werden: so macht die Naturdurch gewaltsame Mittel Raum. 3. Dahin gehörennicht nur Pest, Miswachö, Erdbeben, Erdrevolu-tionen; sondern auch Vöikerrevolutionen, Verwü-stungen, Kriege. 4. Wie Eine Thierart die andrevermindert: so setzt das Menschengeschlecht sich selbstin Proportion und wehrt der Ucberzahl. 5. Esgibt in ihm also erhaltende und zerstörendeCharaktere. — Schreckliches System, das uns vopunsrem eignen Geschlecht Schauder und Furcht ein-jagt, indem wir nach ihm Jedem ins Angesicht,auf seinen Gang und auf seine Hände sehen müssen,ob er ein Fleisch- oder Grasfressendes Thier sey?ob er einen erhaltenden oder zerstörendenCharakter an sich trage? Gewiß hat uns die Naturan Mitteln nicht entblößt, uns vor dieser zerstö-renden Gattung unseres eignen Geschlechts zusichern; nur sie gab uns diese Mittel als Waffennicht in die Hände, sondern in Kopf und Herz.Die allgemeine M e n schenv e r n un ft undBilligkeit ist die Matrone, die Oel und Arzneyam Arm, die einen Fruchtstengel in der Hand trägt,