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Von denen Brücken überhaupt.
und HLerbey von Seiten des Ober-Amts nicht die geringsten Eingriffe verstattetwerden. Wie denn auch nach der Zeit, zu Untersuchung verschiedener bey derBrücke selbst, und denen dazu gehörenden geistlichen Güthern, vorkommendenStreitigkeiten, ein besonders Amt/ das Brücken-Amt genannt, bestellet worden,so, wie aus einem Brief Marggraf Friedrichs von Dreßden zu ersehen,«bereitsizn funäiret gewesen, und zu desto reichlicher Unterhaltung der Capelle zumheiligen Creutz und Brücke, nach und nach iNit ansehnlichen Grundstücken ^ ver-mehret, und von denen Nutzungen die benöthigten Ausgaben bestritten worden:wozu ebenfalls die Römischen Cardinale, bey damahliger Unpäßlichkeit des Pabsts,und zwar zu ^viMon, im dritten Jahre Pabsts FokLnnis des XXH, einen reichenAblaß bewilliget,und solchergestalt auch hierdurch die Einkünfte des Brücken-Amtsnicht um ein geringes verstärket haben. Die Aufsicht desselben ward beständigeiner Person aus dem Rathsstuhl aufgetragen, welche man daher Brückemnei-sker, § ingleichen Brücken-Amts-Verwalter nennete. Heutiges Tages aber istsolches einem Bürgermeister ^ mit zur Verwaltung übergeben, von welchem dieSubalternen als der Brücken-Amts-Schreiber, der Zoll-Einnehmer oder Zöllner *und vor diesen der Brücken - Voigt,^ Brückenhüter, ^ Postwarter u. s. f. hinwie-derum dependiren. Zu diesem Brücken-Amte wird der so genannte Brücken-hof, beym Hospitale 8c. Lsr-tKoiomTi, (woselbst verschiedene Hausarme und alteWeibs-Personen beständig versorget werden) ebenfalls mitgerechnet. Es ist auchetwas besonders, daß obermeldtes Brücken-Amt, noch bis auf den heutigen Tag,sein besonders Siegel^ führet, und das vomIahr 1400 prasentiret ein Crucifix"mit der Iahrzahl ivoo um den Rand aber eine alte unleserliche Schrift; das vomJahr 1591 aber führet E.E. Raths zu Dreßden Stadt-Wapen, in einem gelben,die Lange herunter getheilten Schilde, zu dessen rechter Hand ein aufgerichteterschwarzer Löwe, zur linken aber zwey schwarze Pfahle ° und in dessen Mitte einschlechtes Creutz, .mit der Umschrift: 8i§H!um komis Oresä. zu befinden.
' §. XXIV.
Was besonders den Brücken-Zoll oftgedachter Dreßdner Elb-Brücke anlan- Brücken,get: So ist bekannt, daß die Burggrafen»von Dohna, oder Donyn, welche da- 3°". 8»»'
^bst^wnrc.
welcher in einem Document 6. a. izn erwehnet wird, 1703 , und an besten Stelle Caspar Trutz , den izvermuthlich einer derer ältesten. Des Paul Goy- I-m. 1721, verpstichtet worden,delir wird um das Jahr 1412 des Hannßens von k- Vlä. InÜruäkion, was der Brücken-Voigt inBmrcagk, und Oonsti Com-Läi, wird um das Namen Dresden verrichten muß, in Oocum. ^um.
Jahr i;oo, des Gregor Dieners, Brückenmeisters XXII.
Zu Neu - Dreßden wird 1Z41 und des mehr ge- 1 . Wozu David Listher den iz Oäkob. ,651 ver-
dachten Martin Heuslers, s. C. C. um eben die- eydet worden.
se Zeit in alten Uhrkunden, auch andern Xlonumen- m. Vick. die Abzeichnungen der Siegel des Brü-ti8 erwehnet. Sonst setzete der Landes-Herr die cken-Amts zu Dreßden, ä. a. 1400 6c izyi, inBrückenmeister ein. Vicl. I)oc. dlum. XXI, wel- big. blum. V.
ches itzo der-Stadt-Magistrak verrichtet. n. Welches von der Creutz - Kirche noch herkom-
b. Itzo verwaltet solches der Bürgemeister in men mag, als derselben weyland, und ehe noch einDreßden, Herr Burkhard Erbrecht Behrisch, besonder Amt davon separiret worden, die Erhaltungwie etwa» die beyden andern Bürgemeister, Herr der Brücke zugestanden.
Christoph Vogler, Lenior ColIeZii, das Hospi- o. So das Meißnische und Landsbergische Wa-tal-Amt Xlgteriü, und Herr George Friedrich pen gewesen. Viel. XV x o x.Lbron. vresä. Dir. IGrefigen, das Leibnizer-Amt zu dirigiren haben. x. m. 7.
i. Unter welchen Christian Eckert, den II still. XXIV. s. Es waren aber LurZZrsstI solcheih6o, Christian Dietrich, ein Baretbmacher Xn. Richter oder Comites, welche in denen Stiftern und* 683 , Johann Christian Dietrich, den 22Sept. deren Zubehörungen des Laüri , die luistr- zuweilen
Cz aber