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= 1, d. i. für a, = 90° und 2ct = 180°, B“ seinengrössten Werth annehmen, wodurch sich aber dieKegelfläche DBD 1 in eine ebene Scheibe ver-wandelt.
Aus diesen Betrachtungen ging die von Gönn eil aerdachte planimetrische Maschine von selbst hervor,welche nun auf Grundlage des Vorgetragenen, sichleicht weiter beschreiben und verstehen lässt.
Die horizontale Platte 17 ) MM Fig. 7, ruht aufdrei Stützen und kann mittelst einer derselben nöthi-genfalls in eine genaue horizontale Lage gedrehtwerden. Die Platte trägt die schon in Fig. 3 beschrie-benen Rollen und können sich die Lineale Y Y‘ undX X ' auf die erwähnte Art nur in zwei zu einandersenkrechten Richtungen bewegen, ohne schlotterigeSeitenbewegungen anzunehmen. Das Lineal X X'trägt einen Arm, welcher seitwärts in die Spitze Pendet, mit der man die auf der horizontalen Ebene7)i m aufgespannte Figur umfahren kann. Damit dieSpitze P den Umfang der zu quadrirenden Figur soberühre, dass man nur die Spitze zu führen, nichtaber auch noch auf die Zeichnung aufzudrückenbraucht, lässt sich ein Gewichtchen p an einem Hebelin die erforderliche Stellung bringen, aus welcher esdurch Hebel Wirkung P entsprechend auf die Zeich-nung in mm drückt.
Um eine grössere Schärfe der Instruments-Wir-kung zu erzielen, ist die Stange XX ' nicht unmittel-
17 ) Indem wir die Zeichnung, auf die wir uns beziehen,■wiedergeben, wird es nöthig sein zu bemerken, dass Prof.Gonnella nicht damit gesonnen war, die Zeichnung derMaschine in allen ihren Details auszuführen, sondern dass ernur die Absicht hatte, über die Maschine einen vollständigenBegriff zu geben, worüber uns die angeführten Skizzen mehrals hinreichend erscheinen. Ausser dem wollte er auf dieseWeise dem Verfertiger freien Kaum lassen, alle jene Anord-nungen, die ihm am angemessensten erscheinen, einzuführen,da die Zusammensetzung der Theile zu einem Ganzen durchverschiedene Formen zu erhalten ist. Man wird z. B., so schlägtder Verfasser vor, das Instrument über oder unter einer Platte,welche die Stelle einer Ebene vertrete, setzen können, aufwelche man die Blätter mit den zu quadrirenden Figurenlegen wird, um sie unter die Spitze P eben in der Weise,wie in der Figur angedeutet wird, zu bringen: das Instrumentwird so beschaffen sein können, um in ein bewegliches Ge-häuse gestellt zu werden, damit es nach einander über dieverschiedenen Theile der Blätter, welche die besagten Figurenenthalten, gebracht werden kann, u. s. w.
bar selbst gezahnt, sondern sie trägt an ihren Endenzwei hervorragende kurze Arme c x ; durch jedengeht eine Schraube mit einer feinen kegelförmigenSpitze, welche Spitzen eine horizontale Axe bestim-men, zwischen welchen die feine gezahnte Stange xparallel zu X X ' festgehalten und überdies« durch eineFeder an das gezahnte Getriebe q q angepresst wird.Das Zahngetriebe q q sowohl als auch die ebenehorizontale Scheibe D D‘ sitzen auf der vertikal ste-henden Axe h fest, die ihrerseits durch geeigneteStreben und Ständer a b , a' b' in fixer Lage gegenY Y‘ sich erhalten lässt.
Der Inbegriff aller bisher aufgezählten bewegli-chen Theile heisst das System der Spitze P.
Das System der Spitze Q bildet nun denzweiten Haupttheil des Instrumentes. Dasselbe besteht,wie Fig. 8 zeigt, aus einem Rahmen fz z'f, mit demeine Stange G G fest verbunden ist, deren Enden mitdreikantigen Prismen versehen sind. Ausserdem trägtder Rahmen bei mm e e eine festsitzende Scheibederen kreisförmiger Umfang in 1000 gleiche Theilegetheilt wird. Bei H und h ist der Rahmen durch-bohrt, damit er eine Rotationsaxe PL h aufnehmenkann, mit welcher wieder einerseits das Rädchen r r,andrerseits der Zeiger Q fest verbunden ist, welch’letzterer über der Kreisskala sich bewegt, da die AxePL h genau durch das Centrum des Kreises geht. Diecylindrische Stange a h ist bei a mit einem Schrau-bengewinde versehen, in welches eine Schraube ohneEnde a b eingreift. An der Axe ef dieses Schrauben-rädchens Fig. 9, ist ein am Umfang in gleiche Theilegetheilter und bezifferter Cylinder befestigt, demgegenüber an dem Rahmen der Fig. 8 ein fester Index-strich angebracht wird. Die Theilstriche haben einesolche Weite von einander, dass der Zeiger Q einevolle Umdrehung gemacht hat, wenn vom Cylinderc d der Raum von einem Theilstrich zum andern amIndex vorübergeht. Man kann somit die Anzahl dervollen Umdrehungen der Spitze Q an der Theilungc d und die Bruchtheile einer Umdrehung an derKreisscheibe m m ablesen.
Mit dem Gehäuse von M M stehen aufgeschraubteTräger SS' in Verbindung, deren obere Enden die drei-seitigen Prismen von GG aufzunehmen haben. DieHöhe der Ständer ist so beschaffen, dass wenn diein Fig. 8 beschriebene Vorrichtung mit GG in den
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