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Historischer Schauplatz in welchem die merkwürdigsten Brücken aus allen Theilen der Welt, insonderheit aber die in den vollkommensten Stand versetzte Dresdner Elb-Brücke, in saubern Prospecten, Münzen und andern Kupferstichen, vorgestellet und beschrieben werden / durch brauchbare Anmwerkungen und besondere Urkunden erläutert, auch mit nöthigen Registern versehen von Carl Christian Schramm
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73
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Von denen Brücken überhaupt. 7 Z

äuÄidus, vermittelst gewisser angelegter Röhren, das Wgsser geleitet wurde.Hierzu waren abermahls gewisse Wachter, so man L3tte1l3no8 nennete, bestellet, undmusten diese so wohl die Abtheilungen des Wassers an verschiedene Oerter der Stadtbesorgen', als auch dahin sehen, damit kein ohne besondere Erlaubniß sichunterstünde, von denen öffentlichen Wassern eigenmächtiger Weise sich etwas an-zumaßen, noch weniger eigene Röhren einzulegen*, weil jedem gleichsam ex oKciound nach Proportion des errichteten Wasser-Zinses", so wohl auch dessen tzuZntiein ftarckeres oder schwächeres Antheil zugetheilet ward. Man hatte auch diean sich, und nach der Güte des Wassers, nachdem solches rein odertrüblich war, unterschieden: Dasjenige Wasser, so nicht zu trinken taugete z. E.des alten'i'everons, leitete man in die Seen und Teiche, oder man bediente sichdessen zu Tränkung und Schwämmung des Viehes, zum Waschen und in dieBäder, zu Färbung und Gerbung der Häute, zum Gebrauch derer stulionum,undzu Unterhaltung derer in (Ämx>o MLneio angestellten Schiffs-LamMen: Da denn,wenn dieses Wasser also zu verschiedenen Dingen gebrauchet worden, sich solches indenen Schleusten samlete und von dar in die Tyber verliefe. Auch so gar die Zeitzu Anlegung derer Wasserleitungen ward genau observiret, da man dergleichenBau, nachdem die Witterung heiß war oder nicht, und mehrentheils von i Aprilbis zum i November vorzunehmen pflegte. In solcher vortrefflichen Ordnungward alles veranstaltet, hierbey aber eben nicht so sehr auf äußerliche Kostbarkeit,als reellen Nutzen das Absehen gerichtet, da mittelst solcher angelegten Gebäude,zumahl bey Erweiterung des Umzirkes der Stadt Rom, nicht allein Menschen

und

det, so soll er mit so grosser Überhöhung auf die Spi-tze des Vlontis i^ventini seyn geführet worden, daßer daselbst, wie ein Strohm von der Höhe heruntergefallen, und den untenliegenden Thal gewässert ha-be. Die Röhren an beyden zusammen waren 4882Stück, und ist zu merken, daß von allen diesen Was-ser-Röhren die meisten auf das Feld, und nur izzo indie Stadt Rom geleitet worden.

blici8 privatisgne lontibue einerseits urbem L8 lxnoV, kontiüce eck percluäla.

g. Es kam noch harzu die kostbare Unterhaltungund Reparatur dieser Wasserleitungen, welche dochtheils wegen des Alterthums, theils des Armuthsderer Besitzer, welche nichts darauf wenden kunten,theils aber auch der üblen Witterung oder des Verse-hens derer Baumeister halber nicht zu vermeiden

o. Man ließ sonderlich die XloZnickcen^ der StadtRom sehen an denen Xmpliitlieatri8, allgemeinenWegen, kostbaren Kirchen , und nutzbaren Wasser-leitungen, unter welchen die s1I-> Ickg22L blavonaüber die andern alle, als alla kgi-caccig, 11 Labuino,kontana XIatei, it. 8. kietro in Xlontorio den Preißbehalt.

V.Z. der ^guLiluc 2 u 8 beckeis, welchen/i,. c. 1581 Pabst 8ixrv8 V aufführen ließ, wiefolgende Inlcription an der korts 8. Uaurentii be-zeuget:

8 I X n V 8 V.

kelicis

Kivo x.ifl ckibterroneo Xlil. XIII.

8ubckrncckione srcnata VII.

8uo cknnM exckruxitA.nno Ooinini ri n i,xxxi.kontiücatn8 I.

Hiervon schreibet auch vox- ^ i-. cle Ilrbe ldomaIV, 12. /e/r'x in gltittiüinein eockiuin ckoina-nor. in colle primmn tzuirinali, wnitota urbepu-

war.

r. Weshalber Kayser n o ein und andre Ver-ordnungen ergehen lassen.

s. Xlmüen nous gpprenä gn'^Arippz ckii le Pre-mier , czni trouva 1'inventioii cle parta^er Ie8 eauxpar pouce8 6c p^r once8, tant pc>ur 1e publie, gaspour Ie8 pürticnliers.

t. Damit die VgnLxInclii? pnbliei nicht verderbet

würden. Daher muste sich der gemeine Mann al-lein mit dem Wasser behelfen, welches aus denenWasserleitungen an einen gewissen Ort zusammenstoß, auch sodann überlief, und dahero enäueagenennet ward, weil es ohnedem wäre verlohren ge-gangen. Hine L ^ cciv 8 äe Hierin. c. IV: I.e-§e crinluin erst, ne guis privstus -r/rirnr -/«-

cere,, c^Uinn gure ex 1?.eu reännck-ibot, giinn c-r-Ä-csm vocsbgt, 6c baue ipläin non in gliuin uckmigusin bkilneoruin snt lnllonicaruin dsri lolikuinerat - - Oinnein agnsin in publico; uckrs ero-

Zari üebere.

u. Nach des Vionxku Ausrechnung soll dasjährliche Einkommen vom Wasser-Zinse zu Rom auf6 Millionen und 252000 Thlr. betragen haben.

K §XXI.