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Da indessen der S. August, der auf einen Sonntag siel,immerhin ein unruhiger Tag zu werden drohte, so wur-den durch die Munizipalität die nöthigen Sicherheits-anstalten getroffen, um die Tuilerten gegen einen Ueber-fall zu schützen.
Das Schweizergarderegiment erhielt demnachBefehl, in der Nacht vom 4. auf den 5. aus seinenKasernen in Ruel und Courbevoie auszurücken und dieTuilerien zu besetzen.
Im Regiment sah man die Lage der Dinge damalsschon für so ernst qn, daß nicht nur während des Mar-sches alle Vorsichtsmaßregeln wie im Kriege getroffenwurden, sondern daß die Fahnen, mit Ausnahme vonzwei Bataillonsfahnen und der Regimentsfahne mit denfranzösischen Lilien, in den Kellern der Kasernen vergra-ben wurden, damit unter keinen Umständen Schweizer-fahnen in die Hände der Gegner fallen könnten*).
Das Regiment rückte während der Nacht in allerStille in Paris ein, kehrte aber, da Alles ruhig blieb,Tags darauf wieder in seine Kasernen zurück.
In der Umgebung der Tuilerien zirkulirte Sonntagsden S. August von früh Morgens bis zum Abend späteine zahllose Menge von Neugierigen, untermischt mit
*s Siehe Relation von Pfhffer von Altishofen und Berichtdes Sous-Aidemajors Gibelin und des Aidemajors Glutz-Ruchti.
U8. Nachdem dieser Aufsatz bereits geschrieben war, ist durchI. Amiet, gewesenen eidgenössischen Gcncralprokurator, als An-hang zu seinem Chevalier Victor von Gibelin, Bern 1865, dasiilemoirs <ln eiisvLiier äs Uibslin sur Iso eveneinents ckn10 ^otlt 1792, das wir in der Handschrift benutzt hatten, imDruck erschienen — und ebenso eine uns bis dahin unbekannteRelation des Aidemajors Glutz-Ruchti. Wir haben letztere, diesehr interessante De ails besitzt, nachträglich noch benutzt.