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genau anzugeben; dennoch gibt es auch hiefür einigeAnhaltspunkte.
Die ersten Berichte, welche über den 10. August indie Schweiz gelangten, vergrößerten diesen Verlust, wiedieß gewöhnlich zu geschehen pflegt, außerordentlich.
Ein dem Geheimen Rath von Bern am 17. Augustzugekommenes, vom 13. datirtes anonymes Schreibenaus Paris erwähnt, „daß alle Schweizer in den Tui-„lerien umgekommen seien."
Leider hat kein einziger der Schweizergardeofflziere,die am 10. August in den Tnilerien mitgekämpft haben,in den von uns so vicfach benutzten Aufzeichnungen überihre Erlebnisse den Verlust des Regiments auch nur an-nähernd angegeben. Es rührt dieß wohl daher, daß keinerderselben diesen Verlust aus eigener Anschauung beur-theilen , noch zu jener Zeit sichere Nachrichten darübereinziehen konnte.
Alle Schweizergardeoffiziere sind nämlich noch imLaufe des 10. August in eine so entsetzliche Lage ver-setzt worden, daß die bloße Nachfrage nach einem derIhrigen sie dem sichern Tod überliefert hätte*).
Die Zahl der Gefallenen konnte daher erst viel späterannähernd ermittelt werden, nachdem alle Geretteten nach
In einem Namensverzcichnisse der Offiziere des Regi-ments, das Oberst d'Aflry auf den 1. Oktober 1792 ausstellte, wirdnoch von 24 Offizieren, die am 10. August in den Tuilerienwaren, erklärt, „ihr Schicksal sei unbekannt;" unter diesen sinddie 14 vorbezeichneten, die am 10. August wirklich umgekommensind. Als konstatirt wird in jenem Verzeichnis nur der Todderjenigen Offiziere angegeben, die in den Septembertagen inden Gefängnissen ermordet worden sind. (Siehe Akten des Ge-heimen Raths, Band Xl.)