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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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schreiten, erhellt aus einem Schreiben des Ministers^ Roland, das am 3. Sept. Abends der,Nationalversamm-

? lung vorgelegt worden ist, und in welchem der Minister

wörtlich erklärt: „Der gestrige Tag ist einer derjenigen,„die mit einem Schleier bedeckt werden sollten; ich weiß^ »aber, daß das Volk, obschon fürchterlich in seiner Rache,

: „dennoch eine gewisse Gerechtigkeit dabei walten

! „läßt" u. s. w.

i Empörend aber ist es vollends, daß am 3. Sept.

^ beim Minister Roland ein großes Gastmahl abgehaltenwurde, an welchem der halbverrückte Anacharsis Cloots(der Repräsentant des Menschengeschlechtes) Theil genom-men hat, der die während dieses Essens stets noch fort-dauernden Schlächtereien als „eine heilsame und noth-wendige Maßregel" zu bezeichnen wagte.

Unter den Tischgenossen befand sich Delacontö, deram Morgen in der Sektion des Sansculottes den Mör-dern Bons auf das Ministerium des Innern ausgestellthatte und nun Roland für deren Bezahlung ansprach,worauf sich dieser darauf beschränkte, zu erklären, '„für„derlei Gegenstände habe er keine Fonds."

Am unzweideutigsten aber ergibt sich die Mitwirkungder Behörden bei den stattgehabten Schlächtereien auseinem Cirkular, das am 3. September Abends allen Cou-rieren und allen mit Pässen der Exekutivgewalt versehenenKommissären, welche in den Provinzen die Enrollirungenfür dieArmee betreiben sollen, zur allgemeinen Verbreitungmitgegeben worden ist.

Dieß Namens des Comite de Snrveillance und derAdministratoren der öffentlichen Wohlfahrt erlassene Cir-kular, das die Unterschriften von P. I. Duplain, Panis,Sergent,lLenfant, Jourdeuil, Marat, Deforgues, Duffort,