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Ja oder nein : Die Gotthard-Subvention vor dem Schweizervolke am 19. Januar 1879 / [C. Bürkli]
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wendigsten Bauten, sie begnügt sich für einen großen Theil des Netzesmit der einstweilen bloß einspurigen Anlage desselben, die Herstellungder zweiten Spur der Zukunft überlassend. Auf diese Weise setztedie internationale Konferenz das weiter zu beschaffende Kapital auf40 Mill., also auf eine Summe herab, von der sie hoffen darf, daßsie durch die verpflichteten drei Vertrags-Contrahenten und durch dieGesellschaft gedeckt werden könne.

Wie soll der Mehrbedarf von 40 Mill.gedeckt werden?

In der Luzerner -Konferenz war man gleich darüber einig, daßdie restirenden 40 Millionen von den drei Vertragsstaaten und vonder Bahngesellschaft beschafft werden sollen.

Mit Rücksicht auf die bereits geleisteten Beiträge wurde folgendeSkala angenommen:

Italien zahlt . . 10 Mill. Fr. Nachsubvention

Deutschland . . 10

Die Schweiz . . 8 und den Rest

von 12 Millionen Franken übernimmt die Bahn-gesellschaft.

Total 40 Mill. Fr.

Auf dieser Grundlage soll also die Rcconstruction der Gesell-schaft versucht werden. Man gab sich anfänglich der Hoffnunghin, daß nach kurzer Zeit das schöne Ziel erreicht sein werde.Heute steht nun fest, daß Deutschland und Italien ihre 20 Mil-lionen übernehmen, sofern die Schweiz der ihr auferlegten Verpflich-tung gleichfalls nachkommt!

Wie wird die Bahngesellschaft die ihr zugedachten 12 Millionendecken? Dieselbe beabsichtigt davon 6 Millionen Obligationenin I. Hypothek in gleichen Rechten wie die bereits emittirten zu plaziren.Es sollte nun nach der erfolgten Rcconstruction des Unternehmens