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Brudertreue, eine wahrhafte Besiegeluug des Wortes: Alle fürEinen und Einer für Alle!
III.
Wir legen unser
„Ja"
in die Urne, weil wir volles Vertrauen in die nun-mehrigen technischen und finanziellen Vorlagen besitzen.
Man sagt so oft, wohl sei jetzt von fach- und fachkundigenMännern ein neuer Kostenvoranschlag aufgestellt, wohl sei derselbevon der Bundesbehörde geprüft worden, aber es stehe immer undimmer noch zu befürchten, daß über kurz oder lang der Ruf umneue Hilfe wiederkommen werde.
Diesem Bedenken entgegnen wir bloß zwei Worte. Wir sagenerstens: Die Berechnungen stammen von zuverlässiger Seite. Männer,die unser vollstes Vertrauen verdienen, haben in vollstem Bewußtseinder von ihnen übernommenen schweren Verantwortlichkeit die neueRechnung aufgestellt; Männer, die ihrer bisherigen Stellung und ihrerErfahrung halber vorzüglich berufen und befähigt sind, in Sachenein Urtheil abzugeben, stehen mit ihrer Autorität und ihrem Namendafür ein. Und zweitens: Sind Offerten von ganz soliden,kautionsfähigen Unternehmern vorhanden zu Preisen unter dem Vor-anschläge. Dazu kommt, daß ja nach dem Beschluß der eidgen.Käthe der Knndesrath den Jinanzausweis der Gesellschaftzu prüfen und daß erst, wen» dieser Ausweis ats genügendanerkannt wird, die Zahlung der Subvention stattzufindenhat. Es unterliegt nun keinem Zweifel, daß der Bundesrath dieseihm überbundene Verantwortlichkeit nicht leicht nehmen wird. DiePrüfung muß nach Allem, was hinter uns liegt, eine strenge sein,und nun denken wir, das Alles zusammen werde doch genügen, ummit vollem Vertrauen in die Zukunft blicken zu können.