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und Cymbeln/ der Donner: womit die Wokcken griffen werden/ daß sie
den Regen herab fallen lassen. Warum Ame (oder Atys) eine Pftiffe/und einen Stab/ führe; das hat Macrobius (» gar ftin erkläret. Der («) u r. x.Stab ist ein Bild-Zeichen KöniglicherVlajestät/welchedieSonne fuhrt/als eine Regiererin aller Sachen. Durch die Pfefffe aber / wird derWind/ oder Lufft/ bezeichnet/ welcher die Erde umgibt / und wägt. Ebendieser Lufft/ so den Wasser-durchäderten Erdboden fuhrt / Sinnbild sinddie Leuen / welche dieser Götzen-Mutter Wagen fortziehen. Macrobiusspricht: diese Göttin fähret mit Leuen/ welches hitzige Thiere sind/so einenstarcken Anfall thun; nach Art derNatur deß Himmels/der die Lufft um-kreiset : gleichwie die Lufft den Erdboden führt.
Weit auch alles/ aus der Erden/Herfür wachst; hat nlan ihr dasVa^Hertz gewidmet r wMes gleichsam die Quelle deß Lebens ist. pburouwL man der(s) will/ es sey der Meinung geschehen/weil man sie/ für eine UrsachCvbele da-her Thier - Zielung / geachtet. Es kan aber auch vielleicht wol / schlechter M.k gehn.dings / bedeutet haben /daß ihre Verehrer sich ihr/vongantzen Hertzen/ Ainkke»ergeben« ,puäv«»5-
Die Herren werden aber/aus allen/so theils durch unsern Herrn sum.wlnrerscblld/ theils durch mich/beygebracht / leicht spühren / daß wennetliche gekehrte Heiden solche Auslegungen nur etwan nichtgar nur / auseigenem Hirn/ ersponnen/um damit die an sich selbst ungereimte Getichte/und schändliche Ceremonien/zu beschämn / wie zwar Tertullian dafürhält (»sie dennoch keine allgemeine Natur aller Dinge / weder an der (c) r-Cybele/nsch an der Isis / oder an dem Pan/wodurch alle eintzelne Na- —
kuren geftistet/ erftischet/ernahret / und im Bande der Einigkeit erhalten ^würden / dadurch gemeiner; sondern nur dasjenige/so sich/in derNatur/ '
Stück für Stück oder Theil Dr Theil/befindet / alles mit emander/durchdergleichen Götzen-Bilder / furgestellet / als wie in einem Sinn-Ge-wählte. Gesetzt aber/daß sie recht würcklich eine allgemeine Natur-Krafftaller Dinge damitgemeinet Heiken: was gehet uns das an ? die wir Gott-lob / aus dem geoffenbartem göttlichem Worte / wissen / wer alle Dingeerhalte?Hievor seynd wir keiner erschaffenenNatur/sondern der unerschaf.fenen / nemlich dem ewigen Wort/ unser Hertz zu heiligen verpflichtet.
Ädl-ichaupr. Mich dunckt aber dennoch/es liefst sich eben so gar un-gereimt nicht eine erschaffene oder eingeschaffene universal oder allgemeineNatur setzen. Kan unsere Seele einen Leib beherrschen / der von vierunterschiedlichen Elementen erbauet/ist: warum solte nicht auch eine all-gemeine Natur/aufs wenigste die sichtbare Welt / durchdringen / undalle derselben Theile / aufgewiffe Art / regieren können ?
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Gold-