go Der dri tte Discnr s/ däri nn behauptet wird/
gleich einenochzierlicher und schöner wäre / denndieandre. MußmelneVernunfft dieses zulassen / daß/ obgleich die zukünfftige Welt noch.herrli-cher seynwird / als die gegenwärtige / diese dennoch nichts destowenigerüber alle Massen herrlich und vollkommen sey; muß sie gestehen/ daß dasailerkleinste Würmlein sowol seine Vollkommenhejichabe/als der grosse-ste Leu / und Elephant: so muß sie auch dieses nachgeben/daß eben sowolviel vollkommene/und alles/was einer jedwedeu.geziemlich/begreiffendeWeiten seyn könnten; Wenns dem Schöpffer so beliebte. Dannenhewwill ich viel lieber hierinn / aufdas geoffenbarte Wort Gottes / darinn ichnur von einer Welt höre / als auf die schwache Vernunfft / fussen; beywelcher allein ich nicht Kraffte genug finde/die Einheit der Weltjube-haupten. Denn. dieselbige Vernunfft sagt mir: daß / wenn der Allmäch-tige / viel Welten zu schaffen / beliebt hette / Er dieftldoauch mcht/ aus ei-nerley Mater»/ sondern jedwede aus einergantzabsonderlichen / würde be-reitet haben. Undweil dieser Welt Anfang nicht natürlich / sonderu überdie Vernunfft / aus göttlicher Krafft und Allmacht/.ist: so kan ich dieMeiyuna nochnicht.verlieren/sie vermöge eben so wenig die.Einheit derWejtgrundlich zu beweise»» / als die Vielheit zu zernichten.
. GQtt hette / neben der tnateriaiisthen/leichieme andromachm kön-nen/die chne Materi/undgantz geistlich wace/als wieDie Natur derEngel: welche keiner Materi bedarff.
Adlerhaupr. Gegenwärtige Welt hat freylich ihrePerfection/undvöllige Zierr.welche doch/gegen dem lieblichen Wesender andren zukünffti-gen/nicht zu vergleichenMterdessmkönnev diese/ und jene / nicht zugleich/ihrer.Gelegenheit nach (denn von GöttlicherMmacht wird nicht geredt)
,bestehen : sondern diese muß.vergehen / oder verwandelt / und verneuetwerden/wenn jene kommt:-sonst bliebe diese nicht mehr alsdenn/vollkom-menrweil die edelste Kreatur derselben/der Mensch/als das EbenbildGottes/ nicht in dieser bliebe/ sondernin jene versetzet würde. Zugeschwei-gen/daß uns?keine unfehlbare Gewisheit versichert/ob dich Welt alsdenn / ihrer gantzlichen Substantz nach/ vergehen / undnicht vielmehr nurneue und herrlichere Qualiteten empfahen werde. Weiter; sosast sich/die Vollkommenheit jeglicher Thier-Gestalt/und besonderer Theile derWelt/mir der Vollkommenheit deß gantzen erschaffenen Kreises/nichtvergleichen. Denn jedweder Theil hat freylich seine eigene Vollkom-menheit : aus welchen manchfaltigen partikular VEormnenheiten/ demgantzen Körper doch nur eine einige Vollkommenheit / durchdie Vereini-gung /entstehen kan / und nicht zwo /oder drey / oder mchr. Wenn demHöchsten gefalle hätte/mehr korpörlicheWeltrn zu schaffm/als einenvürde