Buch 
Das eröffnete Lust-Haus der Ober- und Nieder-Welt; bey mehrmaliger Unterredung vor dißmal so wol von der Natur, Welt, Himmel und dem Gestirn insgemein, als auch insonderheit von dem Mond, der Sonnen und allen übrigen wandelbaren Sternen; imgleichen von den Haar-Sternen oder Kometen, wie auch gestirnten Einflüssen, Stuffen-Jahren, Talismannen ... / allen Natur-, Kunst- und Tugend-liebenden Augen zu beliebiger Ergetzung angewiesen durch Erasmum Francisci
Entstehung
Seite
79
JPEG-Download
 

daß nur eme N>lr ßp re.

7 -

re / weder EpicuruS: zuletzt aber schleust er / es sey am besten / man halte

es hiermn mit keinem; all dieweil Gott nichts würcken oder machen könne/denn in einer geschicklich zugenchtekcn Materi.denn er könne ja nicht cÄes;könne nicht also fort/ aus demStein einen Menschen machen; noch ausblieben/ein ^ >!>!>. /§

sthlechtcr ^Dinges etwas mehr thun könrnn/ats mich der Krafft und Ord-nung / so in der Natur zu smden.

Dnestr grober/und der Majestet meines allmächtigen Schöpffcrssthr-verkleinerlicher/Jrrihum sey ferne von mir! Denn ich glaube gewiß/daß seine hohe unermeßliche Allmacht tausend Welten/ vor eine / auseinemeinigen Sonnen - Staublein / eben ss leicht l-erfür bringen könnte/als wie sie diß gantze Rund aus Nichts erschaffen. Aber unser Verstandmuß die Sacl-en beurtheile»/ nach dem Zustande / darinn die göttlicheAllmacht sie gesetzt hat ; und nicht nach einem andren / welcher der All-möglichkeit eben so wol wäre möglich gewest / wenn es ihr beliebt hette ih»»en denselben zu verleihe«. Nach solcher natürlichen Beschafsimheit undOrdnung/findet unsere Vernunfft/ in der Welt-Vielheit/ kein Ge-sthick; bemmtdarum der Alünacht nichts .-preiset vielmehr dieselbe / m dersthänen Ordnung / welche sie dem / wiewol schwachen/ menschlichen Ver-stände / etöcher mästen zu. erkennen geben wollen. Und nach dieser / vor,GOttgeskIleten/Ordnuirg/ darinn sie/aus dem Buche der Natur / stinsWcicherl rühnren nniß / kan sie anders nicht sthliessen / denn es sty die uni-versal Materi nicht zu vielen / sorrderu nur einer Welr/geschickt; indem siedie Sache aisobetrachtet rdaß solche viele Welten entweder alle Dingebegreiffen/oder nicht. Begriffenste alle: so wmdevergeblich/durch vie-terleyMittel/geschehen/wasdurch wenigere geschehenkan. Begriffet,fie nicht allesso würde selbigen Welten was abgehen /und sie nicht äffeFülle der körperlichen Vollkommenheit in sich haben. Welches unge-reimt zu sagen.

Wmrerschrld.UmVerzeihunglIch finde/in diesem Vilemmsce oderzwey- geflügelten Folgerey/ keine ftste Verbindlichkeit/dern Herrn beyzu-pflichten. Dieser jetzigen Welk mangelt nichts/weder an Zier/ oder Voll-kommenheit: ob sie gleich noch lange nicht alles das jenige begreifst / wasGöttin jcmr Welt bereitethatdenen / die ihn lieben. Eben also könntenauch viel Weken / wenn es Gott gefallen hette / solche entweder zu gleich/oder nacheinander zu schaffen/alstsämtlich ihre behörigeVollkommrrcheit/m ihrem Geschlechte / und in ihnen sechsten / haben; auch so Zar / wenn

gleich