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Das eröffnete Lust-Haus der Ober- und Nieder-Welt; bey mehrmaliger Unterredung vor dißmal so wol von der Natur, Welt, Himmel und dem Gestirn insgemein, als auch insonderheit von dem Mond, der Sonnen und allen übrigen wandelbaren Sternen; imgleichen von den Haar-Sternen oder Kometen, wie auch gestirnten Einflüssen, Stuffen-Jahren, Talismannen ... / allen Natur-, Kunst- und Tugend-liebenden Augen zu beliebiger Ergetzung angewiesen durch Erasmum Francisci
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1513
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stcets um Rath gefragt/ hat diesen schweren Unfall gleichwol nicht vorher

amgezeigt- Gegentheils sahe die Beschaffenheit deß Himmels/ jur Ge-bmrts-Zeit Hertzogs Francisci/deß Ludovici Sohns / viel schlechter aus:wielcher doch gleichwol nach seines Vatters Tode/ durch Hülffe vor hoch-ge:rühmtesten Kaysers Caroli V. das Hertzogthum wieder erlangte.

Die Geburt Papst Pauli deß Andern / Alexanders deß Sechsten/

Aulii deß Zweyten/Leonis deßZehnden/Clementis deß Siebenden/undP-auli deß Dritten ist/von keinem edelen und hohen Gestirn beleuchtetumd ihnen nichts destoweniger der Päpstliche Stuhl zu Theil worden -Welches klar genug zeiget / daß dem Menschen kein grosser Nam/ nochhoher Ehren-Titel/von dem Gestirn werde zugeeignet. Noch eins: EinMeyländischer Musicant/NamensFrantzvon Klonrs. hatte/da er seineMutter entbürdete/bey den Planeten trefflich-gute Gunst/ und einen s-hochgeneigten Winck von dem Gestirn/daß/wenns nach den Regelm derSterndeuter hatte gehen sollen / ihm aufs Wenigste ein Cardinal-Hut/w>o nicht gar die Päpstliche Kron/vcrmcynt zu seyn schiene: Dennoch haters weiter nicht gsbracht/als bis auf Noten und Säiten.

Goldsttrn. Causinus scheinet der Sterndeutung nicht wol ge-wogen zu seyn/und wer versichert uns/ daß er von solchen Geburts-Stel-lu ngen / den rechten Bericht gehabt? Fürnemen Personen wird dochm-ehrentheils geheuchelt/und schleichen die Füchse auch allerdings schonum ihre Wiegen herum: Darum sihet es nicht gar glaublich/daß KäiseeCarolsdeß Fünfften Horoscopus/von den Sternsehern/ so unedel soltean gegeben worden seyn. Wie wir denn zuvor vernommen / daß andrediesem Herrn ein hohes Königliches Geburts-Zeichen zurechnen. Dan-nenhero ich schier besorge/ diese Verkleinerung selbiges Geburts-GestirnSsey / samt den übrigen Beschreibungen / mehr aus Ungunst gegen derSterndeutung/ als aus der Gewißheit / entsprungen. Denn ich halttvielmehr dafür / die Asirologi werden solchen fürnemen StandS-Gebur-ten nichts Mittelmäßiges oder Schlechtes geweiffagt haben.

Forell. Diese Leute wissen sich gemeiniglich wol in acht zunehmen/und zu betrachten / mit was für Personen sie umgehen: damit derUn- wird übrlstern sie selbst nicht am ersten treffe. Die böse Vergeltungen / so ehedes- bezahlt,sen manchem Sterndeuter geschehen/ wenn er grossen Herren was Übelsgeweissagt/dienen ihnen zur Warnung. Denn/ wie der Apollo / beymBoccalini urtheilet/ (-») so ist/hohen Potentaten ihren bevorstehenden (-) c-nt»r.Tod/und anders Unglück/davor sie sich zum höchsten entsetzen/ prognosti-' - s.

ciren/eben so viel/als ob man ihnen alles solches Übel selbst wünsche.Dan-nenhero auch Lucas Gauricus / als er im Parnasso aufgetreten / und sich

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