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Bei der Landwehr : vor Metz und die Schlacht von Beaune la Rolande / Von Gneomar Ernst v. Natzmer
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Dies ist zuviel gesagt *).

Er hatte nur nach zwei Seiten, nach Westen und Norden,freies Schußfeld; der dritten Seite Süden lagen, wie ausmeinem Plane zu ersehen, jene Lancelleschen Häuser vor. Mithinberuhte die Verteidigung des Kirchhofes von dieser Seite in denerwähnten Häusern.

Dabei ist nicht unerwähnt zu lassen, daß zwischen dem Schützen-graben und den Lancelleschen Häusern östlich resp. südlich vondiesen noch ein dritter, ein Feldweg, aus dem Ort nach Orme undich meine auch nach Batilly führte.

7. Am Morgen der Schlacht erhielt ich von dem Oberstlieu-tenant Sannow, mit dem ich gleich nach dem Alarmieren am Or-mer Ausgange zusammentraf, die Erlaubnis, die uns vorliegendenGehöfte außerhalb der Stadt, welche ich hatte besetzen sollen, nichtmehr besetzen zu brauchen.

Hierdurch ist die 2. Compagnie, welche der Lieutenant Mentz,nicht der Hauptmann Ohly führte, zur Reserve disponibel gewor-den (2 Züge zunächst für den Ormer Ausgang, 1 Zug für denWestausgang ^).

Ich ließ die 2. und nicht die 1. Compagnie die Barrikadenam Ormer Ausgange einrichten und besetzen ^).

8. Es fielen bei uns einzelne Granaten nieder. Wir warenaber nicht der Meinung des Major v. Scherff, daß wir es nurmit verirrten Geschossen zu thun hätten; denn sie genierten unsbeim Bauen der Barrikade ^).

9. Durch den Premierlieutenant v. Ner^e benachrichtigt, daßder Feind sich ihm gegenüber zeige, fand ich das Bataillon Schü-ler 57. Infanterieregiments, welches in Batilly auf Vorpostengewesen war, vor dem Kirchhofe als Bedeckung der hier befind-lichen 1. schweren Batterie Frels.

Aus dem vorliegenden Gehölze La Leu traten Infanteriekolon-nen heraus. Sie konnten auch vom III. Corps sein. Premier-lieutenant Ner^e übernahm es, in meinem Namen einige Kavallerie,

1) S. 445, Z. 7-8.

2) S. 445, Z. 19; S. 446, Z. 9.

3) S. 445, Z. 12, 19; S. 446, Z. 9-10.

4) S. 430, Z. 3438; S. 438, Z. 2029.