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Ausganges mit zwei Zügen besetzt; ein Zug war zur Geschütz-bedeckung abkommandiert.
Es ist aber nicht richtig, daß die 1. Compagnie die Barrikadehatte Z.
Die beiden noch übrigen Züge der 4. Compagnie (Premier-lieutenant München) standen nicht in der Südwestecke des Ortes,links neben der 1. Compagnie; sie standen nordwestlich, mithinrechts davon, als Schützen hinter Mauern logiert 2).
4. Mithin befand sich auch der, eine Lücke der Lisiere ab-sperrende Schützengraben unter Lieutenant Ziehen der 3. Com-pagnie (Premierlieutenant v. Neröe) nicht rechts der ersten, sondernrechts der vierten Compagnie.
Die beiden Positionen bildeten einen Winkel, wie dies derPlan angiebt.
5. Die folgende Hüuserreihe, welche „ein anderer Zug" der3. Compagnie einnahm, ist nicht die vom nördlichen Eingänge,welche letztere, wie unter 2 angegeben, ein Zug der 4. Compagnieeinnahm; vielmehr ist es die südlich vom Kirchhofe auf der linkenSeite der hier nach Batilly laufenden, sogenannten Weststraße be-legenen Häuserreihe
Es sind dieselben Häuser, welche ich nachmals dem LieutenantLancette 57. Infanterieregiments überwiesen habe. Sie sind biszuletzt auch von vielleicht nur wenigen Mannschaften der 3. Com-pagnie 16. Infanterieregiments besetzt geblieben, wenigstens ist derFeldwebel Fulde dieser Compagnie erst nachmittags in einem dieserHäuser verwundet worden, wo ich ihn zuvor ein paar Mal gesehenhabe, um von dem Observatorium, welches er hatte einrichten müs-sen, zu profitieren.
6. Es ist richtig, daß der Premierlieutenant von Neröe mitdem 3. Zuge seiner Compagnie den Kirchhof besetzte.
Die Lage des Kirchhofes ist aber vom Major v. Scherst nichtrichtig angegeben, denn der Kirchhof war nicht durchweg so vor-geschoben, wie seine Karte und der Vortrag es angiebt, so daß„nur" er die „Hauptstütze" der Westfront war.
1) S. 445, Z. 10—12.
2) S. 445, Z. 12-14.
3) S. 445, Z. 16-18.