Buch 
Bei der Landwehr : vor Metz und die Schlacht von Beaune la Rolande / Von Gneomar Ernst v. Natzmer
Entstehung
Seite
XXVII
JPEG-Download
 

XXVII

etwa hinter dem Schützengraben der 3. Compagnie, noch im Zu-rückgehen zum Rendezvous seines Regiments sich befand und denEingang zum Kirchhof schon passiert hatte, etwa mit den Wortenfest:

Alsdann muß ich Sie ersuchen hier zu bleiben."

Der Lieutenant Frieg wird die Richtigkeit meiner Darstellungbezeugen können.

Hierauf erst ließ Feige Front machen.

Darauf schickte ich einen seiner Züge als Verstärkung auf denKirchhof; den 2. Zug placierte ich als Soutien an der Brücke undließ ich den Abschnitt zwischen dem Kirchhofe und dem Wege nachBarville Egry besetzen.

Auch wies ich dem Lancette, der mit seinen Leuten später alsFeige kam, sobald ich seiner, fast an derselben Stelle und in der-selben Weise im Rückmärsche wie Feige ansichtig wurde, ohne dessenDazwischenkunft die Häuser gegenüber dem Kirchhofe an, welchezum Teil von Mannschaften des Bataillons besetzt waren. Esstellte sich dabei heraus, daß mehrere Häuser verlassen und ver-schlossen, noch zu öffnen waren, wozu ich Lancelle autorisierte. Umdie sehr wichtige Position nicht einen Augenblick ohne Schutz zulassen, führte ich wiederum auch persönlich Lancelle mit Leuten sei-ner Compagnie hinter Baumstämme, von hier aus im Liegen, not-dürftig gedeckt, die vorliegenden Gehöfte, hinter welchen der Feindzum Angriff sich konzentrierte, unter Feuer zu halten, bis jeneHäuser geöffnet, eine bessere Position boten.

Es ist daher nicht richtig, daß ich bei den 57ern erst einge-troffen bin, als sie schon bei der Arbeit waren, sich einzurichten;vielmehr habe ich persönlich Feige und Lancelle ihre Plätze inmeiner Front angewiesen und sind diese darauf erst dorthin ab-gerückt.

13. Es mag richtig sein, daß Feige schließlich auf dem Kirch-hofe 2H Züge vereinigt hatte.

Inzwischen aber hatte ich dem Premierlieutenant v. Neröe, aufdessen Begehren, nacheinander auch zwei Züge 16er der 2. Com-pagnie (Mentzs auf den Kirchhof gesandt und holte sich v. Neriespäter mit meiner Erlaubnis auch die letzten Leute der 2. Com-pagnie, so daß unter ihm nichtzwei Züge", wie Scherff sagt,