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von der 3. Compagnie besetzten Schützengraben, als der Haupt-mann v. Natzmer ihn traf und ihn, nachdem sich derselbe durcheine bezügliche Frage davon überzeugt hatte, daß für Feige keinbesonderer Befehl vorlag, mit etwa den Worten festhielt: .Als-dann muß ich Sie ersuchen, hier zu bleiben/ Hierauf erst ließHauptmann Feige Front machen. Auf Anordnung des Hauptmannv. Natzmer ging vorläufig ein Zug als Verstärkung nach dem Kirch-hof, der zweite Zug wurde zunächst östlich davon als Souticn ander Brücke postiert (später nach dem Kirchhof gezogen) und derRest besetzte den Abschnitt zwischen Kirchhof und der Straße nachBarville-Egry.
Premierlieutenant Lancelle, der später als Feige mit seinenLeuten eintraf, wurde fast an derselben Stelle wie Hauptmann Feigeund ohne dessen Dazwischenkunft von Hauptmann v. Natzmer an-gewiesen, die Häuser südlich des Kirchhofs, welche zum Teil Mann-schaften der 3. Compagnie 16. Infanterieregiments inne hatten, zubesetzen.
Wenn in dem Vortrage des Major v. Scherst gesagt ist, daßdie kleine Abteilung des Hauptmann Feige in hervorragender Weisesich an der Verteidigung Braunes beteiligte, so hat dieser Ausspruchkeine Berechtigung; beide Regimenter (16. und 57.) haben in helden-mütiger Hingabe nebeneinander gekämpft und gewetteifert, daß aberdie Abteilung des Hauptmann Feige sich dabei besonders in her-vorragender Weise hervorgethan hätte, ist mir als dem Comman-deur von Beaune während der Schlacht unbekannt geblieben.
Die Besetzung des Kirchhofes betreffend, so hatte schließlichHauptmann Feige 2—2^ Züge dort, während vom 16. Regimentunter dem Kommando des Hauptmann v. Ner^e 4 volle Züge zu-letzt dort anwesend waren. Dies Stärkeverhältnis allein schonschließt eine hervorragende Teilnahme aus.
Ich kaun mich des Eindrucks nicht erwehren, daß in dem Vor-" trage des Major v. Scherst wiederholt, soweit es die VerteidigungBeauncs betrifft, der Name des Hauptmann Feige in rühmender,anerkennender Weise genannt wird, während von dem Hauptmannv. Natzmer, der die Seele aller Anordnungen in der Westfrontwar, auch nicht ein einziges Mal in dieser Weise die Rede ist.
Der Hauptmann v. Natzmer, dem bei seinen Anordnungen ein