Mein letztes Wort in dem litterarischen Streit.
Nachdem ich die Darstellung meiner Erlebnisse im Kriege1870/71 meinem Herrn Verleger bereits übergeben hatte, ist imAprilheft der „Neuen militärischen Blätter" eine Erwiderung desH. Hoenig auf meinen Aufsatz „Zur Geschichte der Schlacht vonBraune la Rolande", erschienen, auf welche ich zu ihrer Wider-legung Punkt auf Punkt eingehen will.
H. Hoenig schreibt: „Herr v. Natzmer verwahrt sich dagegen,daß er die ihm gestellte Aufgabe auch nur einen Augenblick fürunausführbar gehalten, daß er den wichtigsten Teil derihm anvertrauten Position aus der Hand gegeben unddie Übersicht und den Zusammenhang der ihm anvertrauten Ab-schnitte einen Augenblick verloren habe. Die erste Behauptung stehtim Widerspruch mit seinem Gesuch um Unterstützung beim Oberst-lieutenant Sannow und beim Hauptmann Feige, jedoch beschränkeich mich auf Meinungsäußerungen hinsichtlich des letzteren. Diezweite und dritte Behauptung sind hinfällig, weildas Gegenteil von mir nicht gesagt worden ist."
Ich nehme Akt davon, daß H. Hoenig gleichzeitig ein Schreibendes Oberstlieutenant Feige veröffentlicht, in welchem es heißt: „daßich, nachdem ich mich bereit erklärt hatte, zu bleiben, mich auchunter den Befehl v. Natzmer begab, ist selbstverständlich, da dieVerteidigung des Abschnittes doch unter einem einheitlichen Befehlstehen mußte".
Die anderweitige Darstellung im Volkskriege ist damit beseitigt.Was aber die Behauptung Hoenigs angeht, ich hätte die mir ge-stellte Aufgabe für unausführbar gehalten und stehe meine gegen-