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teilige Versicherung im Widerspruch mit meinem Gesuch um Unter-stützung bei meinem Regiment und den 57ern, so widersteht esmir, mich dieserhalb, nach den Erfolgen des Tages, in ein litte-rarisches Wortgefecht einzulassen. Ich beschränke mich daher hierauf die Wiedergabe meiner noch durchaus zutreffenden Erklärungvom Januar:
„Ich muß Verwahrung einlegen, als wenn ich auch nur einenAugenblick die mir gestellte Aufgabe, deren ganze Bedeutung übri-gens erst allmählich zutage trat, für eine unausführbare gehaltenund mich nicht vielmehr nur von dem Bewußtsein durchdrungengezeigt hätte, daß es meine Pflicht war, die Schwierigkeiten undMängel, welche sich der Verteidigung entgegenstellten, in dem hier-zu gegebenen Moment zu beseitigen."
„Besonders muß ich Verwahrung einlegen gegen die Behaup-tung", heißt es alsdann in der Erwiderung Hoenigs, „ich hätteSchriftstücke, wie er hinsichtlich seiner Person gethan,von den Mitkämpfern veröffentlicht. Ich habe mich auf dieBenutzung der vielen Schriftstücke und die Wiedergabe einzelnerihrer Stellen, doch nur soweit die Schriftstücke amtlicher Natursind, beschränkt. Herr v. Natzmcr begeht deshalb auch einen Irr-tum, wenn er sich auf mein Vorgehen beruft, um den meinigenseine Schriftstücke folgen zu lassen".
Man sollte hiernach nicht glauben, daß mein Aussatz im Ja-nuarheft, gegen welchen sich die Erklärung des H. Hoenig wendet,im wesentlichen eine Veröffentlichung von Schriftstücken amtlicherNatur, insbesondere des P. M. von 1873 ist und daß ihneneinige Privatbriefe nur zur Folie dienten. Und doch spricht soder Verfasser eines Buches, welches nicht nur von offiziellen son-dern auch von privaten Mitteilungen strotzt, ein Historiker gegen-über einer Veröffentlichung von Urkunden, deren Existenz in derGeschichte des Volkskrieges totgeschwiegen ist, obwohl der Inhaltder Akten seiner Auffassung in wesentlichen Stücken widersprichtund er selbst für sich den Ruhm in Anspruch nimmt, den Leserin den Stand zu setzen, sich aus dem von ihm Mitgeteilten eineigenes Urteil zu bilden.
Meine angegriffene Erklärung in dem Aufsätze „Zur Geschichte derSchlacht von Beaune" lautete übrigens: „Bei dem Vierteljahrhundert,