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Villiers etwa 600 Meter westlich des Parks aufgefahren waren?) Kaumgelang es diesen Batterien in Stellnng zu gehen, denn sie wurden mitmörderischem Feuer vom Parke von Villiers überschüttet.
Die linke Flügelbatterie wird beim ersten Auffahren zurückgeworfen,in wenigen Minuten sind Pferde und Mannschaften zusammengeschossen,doch gelingt es der Batterie endlich trotz aller Verluste in Stellung zugehen.
Diese drei Batterien bekämpfen nun die deutschen Batterien süd-lich von Villiers und bei Coenilly, allein sie erleiden große Verlusteund können sich nur mit äußerster Aufopferung halten.*) **) Bald abereilt eine Batterie der Division Berthaut***) zur Hilfe herbei, welcheauf dem rechten Flügel nahe der Bahn Stellung nimmt und es sindsomit noch vor 10 Uhr 9 französische Batterien im Kampfe mit den3 württembergischen Batterien.
Mit Unruhe sieht General Dncrot dem Eingreifen seines 3. Armee-korps unter General Exva entgegen, welches längst schon über Noisyhätte vorgehen sollen, doch nichts ist hievon zu bemerken und unthätigbleibt dieser General bei Nenilly stehen.
Immer schwerer werden die Verluste der französischen Infanterieani Kalkofen, in deren dichte Massen die deutschen Granaten einschlagen,schon beginnt die Haltung der Infanterie schwankend zu werden, GeneralDncrot überzeugt, daß er seine Infanterie nicht mehr länger unthätighalten lassen kann, gibt den Divisionen Maussion und Berthant Befehlzum Angriff auf Villiers, welches er als den Schlüssel der ganzenStellnng erkannt hatte.
Erster Kanptangriff gegen WNers.
Bald nach 10 Uhr schwiegen die Batterien an der Straße nachVilliers, dichte Schützenschwärme, gefolgt von den geschlossenen Bataillonender Brigade Bacher stürzten sich auf das Schloß von Villiers, von
*) Batterie 10/21 Kap. Nisnres rechts der Straße, 3/21 Kap. Mahieu zubeiden Seiten der Straße, 4/22 Kap. Courtvis links der Straße. Duc. II. S. 205-
**) Die Artillerie leidet orusllsinsnt. Duc. II. S. 206.
***) S/22 Kap. Lapaque.