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von Coeuilly bis Chennevistres nur 10 deutsche Kompagnien mit 2Batterien standen.
General Faron gab daher seinen Batterien* **) ), welche seither, weildie Dorfstraße von Champigny durch die Infanterie gesperrt war, nichtvorgehen konnten, Befehl, unter allen Umständen auf der Höhe aufzu-fahren.
Demgemäß gingen die Batterien um die Nordseite des Dorfesherum und erkletterten unter den größten Schwierigkeiten den mit Wein-bergen bedeckten Hang.
Kaum aber waren sie gegen 11 Uhr auf der Hohe angekommen,als sie mit einem mörderischen Feuer der Batterien Wagner und Kurzempfangen wurden, welches Pferde und Mannschaften niederschmetterte;die Batterien kommen kaum zum Feuern und müssen zurück.
Die deutschen Granaten schlagen von neuem in die Reihen derfranzösischen Infanterie ein, von Minute zu Minute mehren sich dieVerluste.
General Mariouse gibt den Batterien Befehl nochmals vorzufahren,während der kommandirende General Blanchard eine weitere Batterie2/Marine 200 Meter vorwärts des großen Kalkofens auffahren läßt.
Von neuem erklommen die beiden Batterien die Höhe und es ge-lingt ihnen, links vom Wege Champigny Coeuilly aufzufahren, wo siejedoch in kürzester Zeit wieder schwere Verluste erleiden, denn sie wur-den nun auch von der Kompagnie Hvß am Jägerhaft mit heftigemFeuer empfange».
Nachdem die eine Batterie in wenigen Minuten 1 Offizier 20Mann und 22 Pferde verloren hatte, die andere Batterie 1 Offizier15 Mann 15 Pferde nebst einem zusammengeschossenem Geschütze, müs-sen sie von neuem zurück.
Eine weitere Batterie*) hatte im heftigsten Feuer auf dem rechtenFlügel den Hang erstiegen und sich beim Jägerhanse (bei g,ir) insFeuer gesetzt.
*) 4/6. Cap. Salle, 16/8. Cap. Jacob.
**) 3/6. Cap. Paret.