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rissen betrachten konnten und nun ihrerseits für dasgetreue Aufsehen über die Franche - Comte nicht mehrso fest einstanden, wie bisher. So mündete die ganzeYertragsgeschichte in dem Resultate, dass Frankreichs Absichten auf die Franche - Comte durch den Hass derprotestantischen Orte gegen Spanien eine Förderung er-fuhren.
Das Sonderbündniss der katholischen Eidgenossenmit Spanien zeigt uns die innere Zerrissenheit der Eid-genossenschaft; in diesen inneren Zwistigkeiten undParteiungen lag ein fernerer selbständiger Grund, derden französischen Aspirationen auf die Franche - Comte zu Gute kam.
Scheinbar war zwar die alte Eidgenossenschaft zumStaatenbunde der 13 Orte erstarkt; sie verfügte zudemnicht nur über „gemeine Yogteien“ und „zugewandteOrte“, sondern besass auch seit dem westphälischenFrieden die Yerbriefung ihrer vollen Unabhängigkeit.Die 13 Orte der alten Eidgenossenschaft theilten sich indie protestantischen Städte-Kantone: Zürich, Bern, Basel und Schaffhausen ; in die paritätischen Länder-Kantone:Glarus und Appenzell ; in die katholischen Städte-Kantone:Luzern, Solothurn und Freiburg , und in die katholischenLänder-Kantone Uri, Schwyz , Unterwalden und Zug.Ihre gemeinen Yogteien waren vornehmlich: Thurgau ,die Freien Aemter, Sargans , Baden und Rheinthal; ihrezugewandten Orte: der Fürst - Abt von St. Gallen , dieStadt St. Gallen, Graubünden, Wallis, Genf , die Graf-schaft Neuenburg und das Bisthum Basel .
In diesem staatlichen Gemeinwesen aber bestandkein rechter Zusammenhang. Zunächst schieden sich dieOrte konfessionell in protestantische und katholische, undwaren die protestantischen Orte, zumal Bern und Zürich ,den katholischen an Bedeutung und Einwohnerschaft weitüberlegen, so waren die letzteren grösser an Zahl. Mitwelcher Heftigkeit dieser Gegensatz fortwirkte, zeigte