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Beiträge zur Geschichte der Einigungen der alten Eidgenossenschaft mit dem Auslande und des Verhaltens der Eidgenossenschaft bei dem endgültigen Uebergang der Franche-Comté an Frankreich : Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der philosophischen Fakultät der Universität Bern vorgelegt / von Hartmann Friedrich von Mülinen
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sich eben in der Zeit Ludwigs XIY. im ersten Yill-mergener Krieg. Für die protestantische Sache brachtederselbe den schweren Schlag der Niederlage von Yill-mergen, Bern aber wurde durch denselben nicht er-schüttert, sondern bereitete sich langsam auf den zweitenYillmergener Krieg vor.

Sodann bestand der Gegensatz zwischen den Städte-und Länder-Kantonen, der zum Theil, aber nicht voll-ständig, zugleich das Aussehen eines Gegensatzes zwischenaristokratischem und demokratischem Regiment hatte;nur zum Theil, denn auch die Länder-Kantone nahmenohne Bedenken Theil an der Regierung der gemeinsamenVogteien.

Weiterhin bestand zwischen den einzelnen Orteneine grosse Yerschiedenheit der wirthschaftlichen Inter-essen, indem bei den einen Orten das Hauptgewicht aufder Pflege der Agrikultur, bei den andern auf dem Be-triebe der Gewerbe lag. Schon diese Yerschiedenheit derwirthschaftlichen Interessen, dazu unvereinbare politischeund kirchliche Rücksichten, bedingten fernerhin eineverschiedenartige Haltung der einzelnen Orte gegenüberdem Ausland.

Sodann hatte es die Eidgenossenschaft zu keinerfesten Gesammt-Organisation gebracht. Die Orte standenim losesten Zusammenhang zu einander und ihr Gesammt-organ, die Tagsatzung, war von der schwerfälligsten undunzulänglichsten Art. Die Gesandten der Orte musstenzu derselben ihre Instruktionen mitbringen; waren siedamit nicht zum Yoraus betraut worden, so hatten sievor ihrer Betheiligung dieselben noch zu erwarten; hatteaber die Tagsatzung ihre Beschlüsse endlich gefasst, somussten dieselben von den Orten, nach Rückkehr derGesandten, nachträglich erst sanktionirt werden; wolltenjedoch die Orte diese ihre Sanktion nicht ertheilen, sokonnte sie Niemand dazu anhalten.