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Beiträge zur Geschichte der Einigungen der alten Eidgenossenschaft mit dem Auslande und des Verhaltens der Eidgenossenschaft bei dem endgültigen Uebergang der Franche-Comté an Frankreich : Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der philosophischen Fakultät der Universität Bern vorgelegt / von Hartmann Friedrich von Mülinen
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Schutzgelder, die längste Zeit von 800 Goldthalern, ge-zahlt worden. Sodann handelte es sich um die Tilgungder Schulden, die Frankreich hei der Schweiz stehenhatte. Und endlich mussten die französischen Gesandtendaraufhin arbeiten, dass die Zahl der Schweizertruppenim französischen Dienst bedeutend vermehrt und. dieselbenzur beliebigen Yerwendung dem französischen Königeüberlassen wurden. Bei Alledem spielte also die Geld-angelegenheit die Hauptrolle. Die diplomatischen Ver-treter, deren er sich nun in der Schweiz bediente, warenDe la Barde, Mouslier, St. Romain und Gravelles. DasVerfahren dieser Diplomaten gestaltete sich folgender -massen: De la Barde wusste die Sache behutsam anzu-bahnen und einzufädeln, Mouslier sie durchzuführen,St. Romain die Konsequenz zu ziehen und Gravelles dieSchweizer wieder zu beruhigen und abzuwiegeln. DerPlan war ausgezeichnet angelegt und gelang vortrefflich.

Mouslier, der wichtigste unter den eben genanntenVertretern Frankreichs bei der schweizerischen Eid-genossenschaft, und seines Amtes in den Jahren 1664bis 1671 waltend, wusste sich seiner Aufgabe meister-haft zu entledigen. Dieselbe hatte einen Mann erfordert,den man gegebenen Falles ruhig fallen lassen konnte;dieses war bei Mouslier, seiner niederen Herkunft wegen,der Fall. Bei dem Geschäfte, das seiner harrte, war aberauch ein hübsches Stücklein Geld zu verdienen. Mouslierhatte deshalb seine Blutsauger; diese waren: der schonerwähnte von Thurn und Stuppa, der bekannte Offizierim Dienste Frankreichs . Sie neideten einander den Ver-dienst, und nachdem Mouslier durch Stuppa sich vonThurns entledigt, ward er selbst hinwiederum durchStuppa über Bord geworfen. Die 30 — 40 MillionenSchulden Frankreichs an die Eidgenossenschaft wurdenauf die einfachste AVeise der Welt getilgt. Als Lud-wig XIV. erfahren hatte, wie hoch sie sich beliefen, er-klärte er einfach, dass die Schuld „bei weitem nicht so