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Beurtheilung der Debatten einzulassen, welche die Beant-wortung der ersten dieser Fragen in der hohe» Versamm-lung in Frankfurt veranlaßten; glauben wir uns nur andas Geschehene halten zu sollen. Ehe wir aber zu diese»,übergehen, wird es angemessen seyn, einen Blick auf daslinke Rheinufcr zu werfen, um zu sehen, welche Truppen-thcile des Feindes den verbündeten Heeren gegenüberstan-den , und welche Anstalten indessen in Frankreich getrof-fen waren, um einem llebcrgangc der alliirten Heere überden Rhein zu wehren. ^ »'
Der Kaiser Napoleon hatte am 2. November, undjetzt znm letzten Mal, den Rhein überschritten, und war: nachden nöthigsten Anordnungen zur Wicdcrorganisirung desRestes seiner zertrümmerten Armee und deren Bertheilungam linken Rheinufer nach Paris abgegangen, wo er am8. November, wie wir sahe», im Schlosse zu St. Eloudabgestiegen war.
Um seinen ermüdeten, kranken, von den unsäglichenBeschwerden des letzten Feldzuges fast erdrückten TruppenRaum zur Erholung zu verschaffen, wurden ihnen ausge-breitete Kantonirungs-Quarticre angewiesen, in welchendie Vcrsammlnngspunkte für die neu Konskribirte» be-stimmt wurden; der Marschall Macdonald wurde nach Kölngesendet, mit der Bestimmung, den Niedcrrhei» zu ver-theidige» ; General Dürütte befehligte in Koblenz; derMarschall Marmont blieb i» Mainz, wo einstweilen