er, der General Bertrand in Kassel befehligte; Mar-schall Viktor ging nach Strafiburg, um von dort aus denRhein bis Hüningcn zu bewachen. DaS große Haupt-quartier, nachdem es lange Zeit in Mainz gewesen, kamnach Metz, !in dessen .Umgebungen der Marschall Keller-mann die unter seinem Befehle stehenden Garden in Kan-tonirungsquarticre verlegt hatte, und wohin der eigentlicheHauptsammclplatz der Konskribirten angetragen.war.
Um sich den Schein von Friedfertigkeit zu geben, hatteder Kaiser Napoleon sein Ministerium geändert, und zuden Einfluß nehmenden Stellen solche Personen gewählt,deren Gesinnungen als dem Frieden geneigt bekannt waren.ES war dies jedoch nur ein Blendwerk, durch welches Na-poleon dem französischen Volke seine Neigung zum Frie-den beweisen wollte. Nach seinen großen, seinem erwor-benen Kricgsruhme so nahe tretenden militärischen Un-glücksfällen war es nicht denkbar, daß er sich im Ernstezum Frieden hinneigen wolle. Allein ungeachtet der er-wähnten Änderungen in den Personen seiner Angestellten,und trotz der Fricdensversicherungen an die Nation nahmer in seiner Hauptstadt und in seinem ganzen Reiche un-nachsichtlich alle Kräfte seines Landes an Menschen, Geldund Material in Anspruch, und suchte Alles zu vereini-gen, um den Krieg anf's Hartnäckigste fortzusetzen, demEinfalle der Verbündeten auf dem Boden des untheilbarenReiches tnit aller Kraft zu begegnen.