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welche er dem H. Armeekorps, unter den Befehlen desFML. Fürsten AloiS Liechtenstein übertragen hatte; dieübrigen entbehrlichen Truppen der I. Kolonne wurden gegenDijon instradirt.
Durch aufgefangene Briefe erhielt der Feld mar-sch all Kenntniß, daß alle disponiblen feindlichen Trup-pe» von Metz nach Nancy marfchirt waren, um sich mitdem Marschall Victor zu vereinigen, wodurch der rechteFlügel der Hauptarmee einigermaßen bedroht war; einSchreiben des Feldmarfchallö Blücher beruhigte den Für-sten hierüber, indem er ihm unterm lS. Januar von St.Avold schrieb, daß er an diesem Tage mit der schlesischcnArmee dort angekommen, Saarlouiö und Landau einge-schlossen, und Thivnville und Luxemburg habe berennen las-sen; er meldete dem Fürsten mit seinem gewöhnliche» La-konismus, daß er sogleich mit 74,000 Mann Batailleliefern, am 18. Januar bei Metz 94,000 Mann versam-melt haben werde.
Inzwischen hatte der Kronprinz von Würtembcrg,vereinigt mit dem Attaman der Kosaken, Grafen Platow,den der Feldmarschall in jene Gegend gesendet hatte,um sobald als möglich durch das Thal der Maas gegenBar-lc-Duc zu streifen, den Feind bei Epinal angegriffen,geworfen und bis Nancy gedrängt; es waren dabei meh-rere Gefangene gemacht worden, worunter 0 Offiziere.Zwei Regimenter Voltigeurö von der Garde waren dabei